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	<title>Familienalltag Archive - AUSGEWOGENgut</title>
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		<title>Kindgerechte Gesundheitsförderung zu Hause: Schlechtwetter-Programm, das nicht nur Spaß macht…</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Theresa Culligan]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Sep 2021 16:09:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familienalltag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://ausgewogengut.com/kindgerechte-gesundheitsfoerderung-zu-hause-schlechtwetter-programm-das-nicht-nur-spass-macht/">Kindgerechte Gesundheitsförderung zu Hause: Schlechtwetter-Programm, das nicht nur Spaß macht…</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://ausgewogengut.com">AUSGEWOGENgut</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Wenn die Tage kürzer werden und es draußen öfters kalt und nass ist, sind wir über Ideen dankbar, um unsere kleinen Energiebündel zu Hause zu beschäftigen.</p>
<p>Eine wunderbare Zeit, um die Kleinen auch in der Küche mehr zu involvieren, gemeinsam zu kochen, zu backen oder einfach mit Zutaten und Lebensmitteln zu „experimentieren“. Kochen ist dabei nicht nur eine schöne gemeinsame Beschäftigung. Es bietet zusätzlich eine wunderbare Möglichkeit, um Kinder <a href="https://ausgewogengut.com/bewusst-essen-mit-kindern-5-tipps-um-kinder-entspannt-an-eine-gesunde-ernaehrung-heranzufuehren/">spielerisch an eine gesunde Ernährung heranzuführen</a>. (Je nach Rezeptauswahl versteht sich 😉.) Was ihr beachten könnt, damit das Kochen mit (kleinen) Kindern auch wirklich Spaß macht, habe ich euch hier zusammengefasst: <a href="https://ausgewogengut.com/kochen-mit-kleinen-kindern-so-macht-es-allen-spass/">7 Tipps für das Kochen mit (kleinen) Kindern – so macht es allen Spaß!</a></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Weil Gesundheitsvorsorge aber immer auf drei Säulen, nämlich der Ernährung, der Bewegung und der mentalen Gesundheit, aufbaut, habe ich diesmal eine Expertin für Bewegungsförderung von Kindern zwischen 0 und 9 Jahren zu Gast.</p>
<p>Svetlana Oskanyan zeigt uns mit kreativen und einfachen Spielideen für zu Hause, wie wir die Bewegungsfreude unserer Kinder auch auf kleinem Raum gezielt und gesundheitsfördernd unterstützen können.</p></div>
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				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" width="2560" height="1834" src="https://ausgewogengut.com/wp-content/uploads/7F8B7103-1-scaled.jpg" alt="" title="Svetlana Oskayan mit Kindern" srcset="https://ausgewogengut.com/wp-content/uploads/7F8B7103-1-scaled.jpg 2560w, https://ausgewogengut.com/wp-content/uploads/7F8B7103-1-1280x917.jpg 1280w, https://ausgewogengut.com/wp-content/uploads/7F8B7103-1-980x702.jpg 980w, https://ausgewogengut.com/wp-content/uploads/7F8B7103-1-480x344.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2560px, 100vw" class="wp-image-5701" /></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Liebe Svetlana, kannst du uns als erstes sagen, welche Vorteile die regelmäßige Bewegung für Kinder ganz konkret bringt?</h2>
<p>Ausreichende und vielfältige Bewegung ist eine der Voraussetzungen für gesunde, selbstbewusste und starke Kinder! Bewegung hilft:</p>
<ul>
<li>Muskeln zu stärken</li>
<li>Haltung zu verbessern</li>
<li>Konzentration und Koordination zu fördern</li>
</ul>
<p>Bewegung hilft Kindern besser mit Emotionen umzugehen. Durch Bewegung lernen Kinder eigenen Körper besser kennen und sich im Raum wahrzunehmen. Auch Selbstwert und Selbstsicherheit werden durch Bewegung, Probieren, Fehler machen und Schaffen gestärkt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Was genau ist zu beachten, um die genannten Vorteile zu erzielen?</h2>
<p>Wichtig ist, dass eine gesundheitsfördernde Bewegung kein intensives Sportprogramm sein muss. Sie kann und soll sogar spielerisch in den Alltag integriert werden.</p>
<p>Obwohl Bewegung an der frischen Luft für die Kinder am besten ist, kann und soll die Bewegung auch zu Hause gefördert werden. Die Bewegungsspiele sind ein einfacher und lustiger Weg mehr Bewegung in den Alltag zu bringen. Man kann die Bewegungsspiele als gemeinsame Familienzeit nutzen oder den Kinder Anreize zum Spielen geben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><em>Ich habe einige lustige Spielideen für alle Altersgruppen zusammengestellt. Es ist etwas für alle ab dem Krabbel- bis ins Erwachsenenalter dabei:</em></h2>
<p>&nbsp;</p>
<h3>0-3 Jahre:</h3>
<ul>
<li><strong>Käfer im Käfig:</strong> Mama/Papa sind auf allen vier auf dem Boden und das Kind drinnen (zwischen Armen und Beinen). Jetzt muss das Kind versuchen rauszukommen und Mama/Papa lassen es nicht. Das Spiel macht allen Spaß und endet meistens mit Kuscheln</li>
<li><strong>Schatzsuche:</strong> sich durch die Wohnung auf die Schatzsuche im Krabbeln begeben (einen Schatz in der Wohnung verstecken und darauf im Krabbeln suchen). Krabbeln ist in jedem Alter nicht nur für den Körper, sondern auch für unser Gehirn gut.</li>
</ul>
<h3>3-5 Jahre:</h3>
<ul>
<li><strong>Zielen:</strong> (weiche) Gegenstände in Töpfe/Kübeln/Schachteln schießen. Dabei ist es wichtig den Schwierigkeitsgrad ständig zu erhöhen (Ziele weiter/höher setzen). Kann in der Küche (während Mama/Papa kocht) gespielt werden.</li>
<li><strong>Wasserlilie:</strong> zwei Blätter A4 Papier nehmen, auf eines steigen, das andere vor sich legen. Stell dir vor, dass das Zimmer ein Teich und das Papier ein Wasserlilienblatt ist. Du darfst auf einem Blatt nur mit beiden Füßen stehen. Leg das leere Blatt vor sich und steig drauf, dann nimm das Blatt von hinten und lege es wieder vor sich hin.</li>
</ul>
<h3>6-9 Jahre:</h3>
<ul>
<li><strong>Wettbewerb-Parcours:</strong> durch die Wohnung auf einem Bein, auf dem Bauch kriechend, rückwärts krabbelnd auf Wette mit Eltern, Geschwistern oder auf Zeit.</li>
<li><strong>Plank Challenge aus TikTok:</strong> In der Plank Position abwechselnd die Hände vom Boden heben, die Hand zur Schulter führen, Beine heben, Knie beugen, beide Hände klatschen. Das Tempo beschleunigen.</li>
</ul>
<h3>Viel Spaß beim Spielen!</h3></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Pikler-Dreieck, Wobbel-Board und Co – sind die Trend-Turngeräte für zu Hause ein Muss?</h2>
<p>Nein, natürlich brauchen Kinder keine Geräte, um sich gesund zu entwickeln. Auch ohne Geräte kann Daheim eine bewegungsfördernde Umgebung geschaffen werden. Es ist aber um einiges einfacher ein zertifiziertes, auf Sicherheit geprüftes Spielgerät für Kindern zur Verfügung zu stellen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die Bewegungsgeräte faszinieren und beschäftigen Kindern, was den Eltern erlaubt mal Pause zu machen, Haushalt zu erledigen, mal nicht denken zu müssen, wie das Kind beschäftigt werden soll und schließlich viel Spaß mit dem Kind zu haben und sich gemeinsam auf die Fortschritte zu freuen.</p>
<p>Es ist leider leicht unter Marketing und Social Media Druck zu geraten, deswegen empfehle ich eine bewusste Entscheidung, die sich auf eigenen Wünschen, den Bedürfnissen und Vorlieben des Kindes und auf dem Lebensstil der gesamten Familie basiert. Es gibt dazu viele (gratis) Beratungsangebote und viele Geräte können in Indoor-Spielplätzen und anderen Kindereinrichtungen ausprobiert werden.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Über Svetlana Oskanyan:</h3>
<p>Svetlana Oskanyan ist Bewegungsexpertin und Gründerin vom <a href="https://stressfrei-spielraum.com/de/">STRESSFREI.spielraum</a> – dem Spielgeräteverleih in Wien. Wir ermöglichen jungen Familien den Zugang zu wertvollen Spiel- und Bewegungsgeräten und setzten dabei auf den bewussten Konsum und Kreislaufwirtschaft. Von der anderen Seite bieten wir gutes Gewissen und nehmen Eltern ein Stück Mental Load ab &#8211; auch zu Hause können Kinder sinnvoll und entwicklungsfördernd beschäftigt werden. Während Kinder sich zu Hause austoben, können Eltern mal Pause machen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><div class="_form_19"></div>
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		<title>Bewusst essen mit Kindern: 5 Tipps, um Kinder entspannt an eine gesunde Ernährung heranzuführen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Theresa Culligan]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Apr 2021 08:47:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familienalltag]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Ernährungsbewusste Eltern kennen die Grundlagen einer ausgewogenen Ernährung meist. Die Praxis sieht jedoch oft anders aus. Während Eltern um Abwechslung bemüht sind, zeigen Kinder nicht immer Begeisterung für Neues – besonders beim Gemüse. Einige Anregungen, wie das <strong>Interesse für natürliche Lebensmittel und eine gesunde Ernährung bei Kindern auf spielerische Art und Weise geweckt</strong> werden kann, habe in diesem Beitrag zusammengefasst.</p>
<p>Nicht immer geht es dabei nur darum, für ein ausgewogenes Verhältnis auf dem Teller zu sorgen. Auch das Bevorzugen <strong>regionaler Produkte</strong> bringt zahlreiche Vorteile mit sich. Neben wirtschaftlichen und ökologischen Aspekten bringen Sorten aus heimischem Anbau weitaus mehr <strong>Nährstoffe</strong> auf den Teller als importierte Ware. Sie werden reif geerntet und der Weg vom Feld in unsere Küche ist bedeutend kürzer. Das spielt insofern eine Rolle, als der <strong>Nährstoffgehalt von Obst und Gemüse rasant abnimmt</strong>, je länger dieses bis zum Verzehr gelagert wird. Neben der geringeren Nährstoffdichte ist Gemüse und Obst, das außerhalb der Saison aus dem Ausland importiert wird, für eine bessere Haltbarkeit oft auch höher mit <strong>Pestiziden</strong> belastet.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><div class="_form_19"></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>1. Regionalität verstehen: Gemeinsam saisonal einkaufen</h2>
<p>Ganzjährig Brokkoli, Erdbeeren aus Spanien und Heidelbeeren aus Chile – wir leben im Überfluss und in der Hektik des Alltages geht die Herkunft unserer Lebensmittel oft ein wenig unter. Besonders die <strong>Saisonen</strong> und Wuchsbedingungen der unterschiedlichen Gemüse- und Obstsorten sind <strong>für Kinder jedoch spannend.</strong></p>
<p>Ein Bilderbuch zu den <strong>Jahreszeiten</strong> hat früher oder später wahrscheinlich jede Familie zu Hause. Die Veränderung des <strong>Apfelbaumes</strong> im Jahresverlauf ist dabei ein beliebtes Beispiel, das auch direkt in der Natur beobachtet werden kann.</p>
<p>Schritt für Schritt können Kinder ergänzend mit Hintergrundinformationen in die <strong>Einkaufsentscheidung</strong> einbezogen werden. Dass es die Heidelbeeren gerne warm mögen, bedeutet beispielsweise, dass sie im Winter sehr weit mit dem Flugzeug anreisen müssen. Und während Beeren nach dem Ernten recht bald gegessen werden müssen, können Äpfel sehr lange gelagert werden. Deshalb können wir auch fast ganzjährig <strong>Äpfel aus Österreich</strong> genießen.</p>
<p>Beim Fokus auf regionale Sorten <strong>geht es nicht darum, sich Dinge zu verbieten</strong> und das Lieblingsobst nicht ab und zu auch außerhalb der Saison zu kaufen. Durch das Bewusstmachen von Herkunft und Aufzuchtbedingungen können wir jedoch auch die <strong>Vorfreude auf die Beerenzeit und den österreichischen Brokkoli</strong> auskosten.</p>
<p><strong><em>Tipp: In ganz Österreich gibt es Erdbeerfelder, wo selbst gepflückt werden kann. Im Sommer ist dies eine nette Aktivität mit Kindern, die zugleich hautnah erleben, wo das Lieblingsobst herkommt.</em></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>2. Die Kraft der Natur: Mit natürlichen Lebensmitteln experimentieren</h2>
<p>Wenn aus einem Samen ein Spross wird, wenn <a href="https://ausgewogengut.com/ostereier-mit-natuerlichen-lebensmitteln-faerben/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><u>Rotkraut Ostereiern eine wunderschöne blaue Farbe verleiht</u></a> und Karotten bei der Eiersuche helfen (weil das darin enthaltene Beta-Carotin die Augengesundheit unterstützt) wird es <strong>plötzlich spannend</strong>, was natürliche Lebensmittel alles können.</p>
<p>Kinder lassen sich durch Geschichten und gemeinsames Experimentieren über Umwege für Gemüse begeistern. Denn dann essen wir bestimmte Lebensmittel nicht einfach, <strong>„weil’s gesund ist“</strong>. Durch einen entspannten Zugang helfen wir unseren Kindern dabei, ein natürliches Interesse für eine gesunde Ernährung zu entwickeln.</p>
<p><strong><em>Tipp: Es muss nicht gleich das eigene Gemüsebeet sein. Ein Kresse-Igel bietet in jeder Küche die Möglichkeit für ein einfaches Experiment.</em></strong></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #663046; font-size: 26px; font-weight: 600;">3. Wissen, was drin ist: Gemeinsam kochen und verkosten</span></p>
<p>Mindestens genauso hilfreich, wie das Experimentieren mit Lebensmitteln ist das <strong>altersgerechte Einbeziehen</strong> von Kindern in den Kochalltag. Dies muss nicht täglich passieren, aber es zahlt sich aus, immer wieder – vielleicht mehrmals im Monat – <a href="https://ausgewogengut.com/kochen-mit-kleinen-kindern-so-macht-es-allen-spass/">Aufgaben zu finden</a>, die gut zu bewältigen sind und Spaß machen. Mitzuhelfen sorgt nicht nur für ein Gefühl der Zugehörigkeit sondern lehrt schon kleine Kinder ganz nebenbei die <strong>ersten Grundlagen der gesunden Küche.</strong></p>
<p>Es kann klein begonnen werden, indem beispielsweise beim Frühstück die <strong>Haferflocken</strong> genauer unter die Lupe genommen werden. Während die „großen“ Haferflocken für ein klassisches Müsli mit kalter Milch zum Einsatz kommen, sorgen Klein- oder Feinblatt-Flocken für einen leckeren Haferbrei („Porridge“). <strong>Verfeinert mit weiteren Zutaten</strong> wie geriebenen Nüssen, Vanille, Zimt oder Apfelmus sowie mit frischen Früchten der Saison kann hier <strong>gemeinsam gerührt und verkostet</strong> werden.</p>
<p>Und wer von klein auf lernt, welche Zutaten ein guter <strong>Kuchen</strong> braucht, wird früher oder später beim gemeinsamen Etikettencheck von Fertigbackwaren skeptisch werden: verstehen wir überhaupt, was hier verwendet wurde?</p>
<p>Aber schon das tägliche <strong>Tisch-Decken</strong> ist ein Ritual, das Kinder von Beginn an am Geschehen rund um Kochen und Essen teilhaben lässt. Schritt für Schritt können auch <a href="https://ausgewogengut.com/kochen-mit-kleinen-kindern-so-macht-es-allen-spass/">Aufgaben wie das Waschen, Schälen und Schneiden von Gemüse</a> übernommen werden.</p>
<p><strong><em>Tipp: Für ein stressfreies Kochen mit Kind ist es hilfreich, wenn ausreichend Zeit eingeplant und vor dem gemeinsamen Start bereits Einiges vorbereitet wurde.</em> </strong></p></div>
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				<div style="background-image:url(https://ausgewogengut.com/wp-content/uploads/fotografiefetz_-0254_RUND_-3.png)" class="et_pb_testimonial_portrait"></div>
				<div class="et_pb_testimonial_description">
					<div class="et_pb_testimonial_description_inner"><div class="et_pb_testimonial_content"><h2 style="text-align: left;">&#8222;Ein gutes Vorbild bewirkt mehr als jede Regel.&#8220;</h2></div></div>
					<span class="et_pb_testimonial_author">Theresa Culligan</span>
					<p class="et_pb_testimonial_meta"><span class="et_pb_testimonial_position">Ernährungstrainerin</span><span class="et_pb_testimonial_separator">,</span> <span class="et_pb_testimonial_company">AUSGEWOGENgut.com</span></p>
				</div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_11  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>4. Ein gutes Vorbild bewirkt mehr als jede Regel: Genussvoll essen</h2>
<p>Ernährungsbewusste Eltern sorgen sich oft, weil ihre Kinder nicht auf die gewünschten Gemüseportionen kommen. Eine angenehme <strong>Atmosphäre</strong> bei Tisch ist dabei langfristig gesehen für Eltern und Kinder der entspannte Weg zu einer ausgewogenen Ernährung.</p>
<p>Eltern, die den <strong>Genuss selbst nicht aus den Augen verlieren</strong>, leben die Freude an gesunden Mahlzeiten vor. Somit ist es nicht nur im Sinne der eigenen Gesundheit viel Wert, gemeinsame und genussvolle Mahlzeiten regelmäßig in den Tagesablauf einzubauen.</p>
<p>Sofern Eltern auf eine <strong>ausgewogene Zusammensetzung</strong> der Mahlzeiten achten und das Gemüse immer angeboten wird, darf von den Kindern ohne Weiteres selbst entschieden werden, wovon und wieviel sie essen möchten. Wichtig ist, dass auch der Kinderteller <strong>optisch ansprechend</strong> angerichtet ist. Das bedeutet nicht, dass aus jedem Gericht ein Gesicht gezaubert werden muss. Wurde die Kinderportion allerdings schon in der Küche bis zur Unkenntlichkeit zerkleinert, weckt das schnell die Skepsis der kleinen Esser.</p>
<p><strong><em>Tipp: Auch bei den <a href="https://ausgewogengut.com/gesunde-jause-einfache-snack-ideen-fuer-kinder-inkl-pdf-und-rezepten/">Zwischenmahlzeiten</a> macht es einen großen Unterschied, was angeboten wird und wie es präsentiert wird. Es müssen nicht gleich <a href="https://ausgewogengut.com/beeren-hunger-3-einfache-snack-ideen-mit-beeren/">Obstspieße</a> sein (auch wenn das Aufspießen wiederum eine lustige Beschäftigung in der Küche ist). Schon aufgeschnittenes Obst und ein bunter Obstteller machen die gesunde Jause attraktiv.</em></strong></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>5. Gesund und alltagstauglich: Gut geplant ist halb gewonnen</h2>
<p>Das Vorleben einer gesunden Ernährung geht mit dem Kochen gemüsereicher Mahlzeiten einher. Für viele Eltern ist dies im Alltag jedoch eine organisatorische Herausforderung. Ein <strong>Wochenplan</strong> hilft dabei, täglich gesunde, frisch gekochte Gerichte zeitsparend umzusetzen. Mit ein wenig Planung können die eigenen Zeitressourcen berücksichtigt werden, indem durch vorausschauendes Kochen für <strong>„kochfreie“ Tage</strong> vorgesorgt wird. Außerdem ist oft schon das tägliche Überlegen und Einkaufen ein großer Zeiträuber.</p>
<p>Ein Wochenplan sorgt zusätzlich für <strong>mehr Abwechslung auf dem Speiseplan</strong>. Denn mit der spontanen Mahlzeitenplanung jeden Tag wird tendenziell immer auf dieselben Rezepte zurückgegriffen. Wer die Wochenplanung mit einem Blick in den <strong>Vorratsschrank</strong> startet, kommt <a href="https://ausgewogengut.com/fuer-dich/">schneller auf Ideen</a> und beugt zugleich der Verschwendung vergessener Küchenvorräte vor.</p>
<p><strong><em>Tipp: Mit einem Wochenplan können ausreichend Gemüseportionen bewusst auf die Woche verteilt werden. So fällt es nicht so sehr ins Gewicht, wenn das Gemüse einmal nicht gut ankommt. </em></strong></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider_3 et_pb_space et_pb_divider_hidden"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_13  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Saisonale Wochenpläne für die ganze Familie</h2></div>
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				<a href="https://ausgewogengut.com/shop/"><span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" width="665" height="440" src="https://ausgewogengut.com/wp-content/uploads/Blog-Produkt-Teaser-Abo.png" alt="" title="Blog Produkt Teaser Abo" srcset="https://ausgewogengut.com/wp-content/uploads/Blog-Produkt-Teaser-Abo.png 665w, https://ausgewogengut.com/wp-content/uploads/Blog-Produkt-Teaser-Abo-480x318.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 665px, 100vw" class="wp-image-6236" /></span></a>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Im <strong>AUSGEWOGENgut Wochenplan-Abo</strong> gibt es mit einem neuen Wochenplan pro Saison jedes Quartal praktische Tipps für vorausschauendes Kochen, Vorbereitung („Meal Prep“) und Resteverwertung. Zusätzlich inkludiert ist der Zugriff auf die AUSGEWOGENgut-Rezeptsammlung mit ausgewogenen und schmackhaften Rezepten, die sowohl anspruchsvolle Eltern als auch „vorsichtige“ Kinder überzeugen.</p>
<p>Schritt-für-Schritt-Anleitungen für die gesunde Vorratsküche, für ausgewogene Wochenpläne und die Vereinbarung der unterschiedlichen Vorlieben in einem abwechslungsreichen Speiseplan gibt es im <strong>&#8222;(Cook-/)Workbook&#8220;</strong>, meinem 6-teiligen Online-Workshop für die alltagstaugliche gesunde Familienküche.</p>
<p><a href="https://ausgewogengut.com/shop/">Mehr Infos zu meinem Angebot findest du hier &gt;</a></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_8">
				
				
				
				
				<a href="https://ausgewogengut.com/shop/"><span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" width="665" height="440" src="https://ausgewogengut.com/wp-content/uploads/Blog-Produkt-Teaser-Workbook.png" alt="" title="Blog Produkt Teaser Workbook" srcset="https://ausgewogengut.com/wp-content/uploads/Blog-Produkt-Teaser-Workbook.png 665w, https://ausgewogengut.com/wp-content/uploads/Blog-Produkt-Teaser-Workbook-480x318.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 665px, 100vw" class="wp-image-6235" /></span></a>
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				<div class="et_pb_text_inner"><div class="_form_19"></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>[Werbung_Markennennung]</p>
<p><em>Fotocredit: Fotografie Fetz</em></p></div>
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		<title>Ostereier mit natürlichen Lebensmitteln färben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Theresa Culligan]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Mar 2021 09:42:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familienalltag]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Das altersgerechte Einbeziehen von Kindern in den Küchenalltag &#8211; vom Einkaufen bis zum Kochen &#8211; bietet nicht nur die Möglichkeit, alltägliche Erledigungen zumindest ab und zu zur Familienaktivität zu machen. Es ist außerdem jedes Mal aufs Neue eine wunderbare Gelegenheit, um <a href="https://ausgewogengut.com/mein-kind-isst-nicht-der-einzige-weg-fuer-einen-entspannten-umgang-mit-der-heiklen-phase/">Kinder spielerisch</a> an natürliche Lebensmittel und eine gesunde Ernährung heranzuführen.</p>
<p>Wenn schon der Anblick eines aufgeschnittenen Rotkohls eine Augenweide ist, wie faszinierend ist es erst, wenn wir mit dem Sud von gekochtem Rotkraut (oder &#8222;Blaukraut&#8220;) wunderschöne blaue Eier färben können. </p>
<p>Neben Rotkraut haben wir außerdem Kurkuma verwendet, um gelbe Eier zu färben. Getrocknete Heidelbeeren haben unsere Eier in dunkel-violette Ostereier verzaubert. Das schönste Ergebnis ergibt meiner Meinung nach das Färben mit Rotkraut, gefolgt von den mit Kurkuma gefärbten gelben Eiern. Die Heidelbeeren (ich habe übrigens auch getrocknete Aronia-Beeren probiert) färben nicht so deckend und der Farbton überzeugt mich nicht zu hundert Prozent. Aber faszinierend ist das Färben mit natürlichen Lebensmitteln &#8211; ob Gemüse, Obst oder Gewürze &#8211; allemal. </p>
<p><span style="font-size: 18px;">Die Ergebnisse und <strong>Anleitungen</strong> kannst du dir unterhalb ansehen.</span></p>
<p>Wenn du dein Ergebnis auf Instagram postest, markiere mich gerne <a href="https://www.instagram.com/ausgewogengut/">@ausgewogengut</a> 🙂 </p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ganz unten findest du noch 10 interessante Fakten zum Hühnerei in Ernährung und Küche.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Und hier die Schritt für Schritt-Anleitung für natürlich gefärbte Ostereier:</h2>
<h4></h4>
<h4>Eier hart kochen:</h4>
<p>Weil ich ja ein großer Fan vom Vorbereiten bin &#8211; besonders beim <a href="https://ausgewogengut.com/kochen-mit-kleinen-kindern-so-macht-es-allen-spass/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kochen mit Kindern</a> &#8211; würde ich dir empfehlen, die Eier bereits am Vortag bzw. einige Stunden vor dem Färben hart zu kochen. Für das Färben müssen sie bei meinen Anleitungen sowieso ausgekühlt sein. Zum Kochen lege die Eier vorsichtig in einen Topf mit kaltem Wasser und koche dieses auf. Sobald das Wasser brodelt, kannst du die Herdplatte abdrehen. Von jetzt an lässt du die Eier 10 Minuten im Wasser. Anschließend nimmst du sie mit einem Löffel heraus und lässt sie &#8211; zum Beispiel in einer Auflaufform mit etwas Küchenpapier &#8211; auskühlen. Wichtig: die Eier sollen zum Färben nicht mit kaltem Wasser abgeschreckt werden, da dadurch in der Schale feine Risse entstehen können. Das schränkt die Haltbarkeit der Ostereier ein und beeinträchtig das Farbergebnis.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Übrigens: das Schälen hartgekochter Eier ist eine wunderbare Kleinkind-Beschäftigung, um dir ein paar ruhige Minuten zum Kochen freizuschaufeln. Mehr dazu und weitere Ideen findest du <a href="https://ausgewogengut.com/entspanntes-kochen-mit-kleinkind-5-ideen-wie-du-dein-kind-in-der-kueche-beschaeftigst/">hier</a>.</em></p>
<p><em></em></p>
<h4></h4>
<h4>Farbe vorbereiten:</h4>
<p>Auch der Sud muss vor dem Färben ausgekühlt sein. Ihr könnt somit auch die &#8222;Farbe&#8220; bereits am Vortag vorbereiten.</p>
<p><strong>Und so geht&#8217;s&#8230;</strong></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Ostereier mit Rotkraut (Rotkohl/ Blaukraut) blau färben:</h3>
<ol>
<li>½ Kopf Rotkraut schneiden. Wenn du das Rotkraut nachher weiterverwenden möchtest, schneide es am besten gleich in die gewünschte Größe. Ansonsten kannst du es auch ganz grob schneiden.</li>
<li>1,5 Liter Wasser und 100 ml Essig mit dem Rotkraut aufkochen und zugedeckt 30 Minuten köcheln.</li>
<li>Rotkraut mit einem Schaumlöffel herausnehmen oder durch ein Sieb abseihen. (Ich habe das Rotkraut tatsächlich erst am nächsten Tag aus dem ausgekühlten Sud herausgenommen)</li>
<li>Sud abkühlen lassen.</li>
<li>Ausgekühlte Eier zwei, drei Stunden oder bis zu ca. acht Stunden in das gefärbte Wasser einlegen*.</li>
<li>Mit einem Esslöffel herausnehmen und auf etwas Küchenpapier trocknen lassen.</li>
</ol></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><span>Eier mit Kurkuma gelb färben:</span></h3>
<ol>
<li>1 Liter Wasser mit 2 Esslöffel Essig und 2 bis 3 Esslöffel Kurkuma zum Kochen bringen.</li>
<li>10 Minuten zugedeckt köcheln lassen.</li>
<li>Abkühlen lassen.</li>
<li>Eier zum Färben mindestens zwei bis drei Stunden in den Sud einlegen*.</li>
<li>Mit einem Esslöffel herausnehmen und auf etwas Küchenpapier trocknen lassen.</li>
</ol>
<p><em><strong>Wichtig: Kurkuma färbt wirklich gut &#8211; und zwar auch alles, was du gerne nicht gelb gefärbt hättest. Ob Kleidung, Spüle, Arbeitsplatte oder Hände &#8211; beim Hantieren mit dem Kurkuma-Wasser ist Vorsicht angesagt. Wenn du mit Schürze und Löffel arbeitest, Flecken von der Arbeitsplatte schnell entfernst und das Waschbecken gegebenenfalls sofort ausspülst, steht dem Färben aber nichts im Weg. </strong></em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #663046; font-size: 22px; font-weight: 600;">Dunkel-violette Ostereier mit getrockneten Heidelbeeren:</span><br /><span></span></p>
<ol>
<li>6 EL getrocknete Heidelbeeren 30 Minuten in 1 Liter kaltem Wasser einweichen.</li>
<li>Danach aufkochen und eine halbe Stunde zugedeckt köcheln lassen.</li>
<li>Abkühlen lassen.</li>
<li>Durch ein Sieb abseihen oder die Beeren mit einem Schaumlöffel herausfischen.</li>
<li>Eier zum Färben mindestens zwei bis drei Stunden in den Sud einlegen*.</li>
<li>Mit einem Esslöffel herausnehmen und auf etwas Küchenpapier trocknen lassen.</li>
</ol></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>*Tipp: Mit der angegebenen Wasser-Menge verwendest du am besten kleine Töpfe zum Färben, damit die Eier zur Gänze bedeckt sind. Wenn ihr eine größere Menge Eier färben wollt, könnt ihr den Sud auch über Nacht kühlstellen und am nächsten Tag mit dem Färben fortsetzen.</strong></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_23  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Für eine bessere <strong>Haltbarkeit</strong> kannst du die gefärbten Eier sobald sie getrocknet sind mit <strong>Pflanzenöl</strong> einreiben &#8211; das verschließt die Poren und versiegelt die Eier sozusagen. Außerdem verleiht das Öl den Eiern einen schönen Glanz.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_12">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" width="2560" height="1921" src="https://ausgewogengut.com/wp-content/uploads/20210324_114812-1-scaled.jpg" alt="" title="Natürlich gefärbte Ostereier im Karton" srcset="https://ausgewogengut.com/wp-content/uploads/20210324_114812-1-scaled.jpg 2560w, https://ausgewogengut.com/wp-content/uploads/20210324_114812-1-1280x961.jpg 1280w, https://ausgewogengut.com/wp-content/uploads/20210324_114812-1-980x735.jpg 980w, https://ausgewogengut.com/wp-content/uploads/20210324_114812-1-480x360.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2560px, 100vw" class="wp-image-4039" /></span>
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			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_18">
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				<div class="et_pb_blurb_content">
					<div class="et_pb_main_blurb_image"><span class="et_pb_image_wrap"><span class="et-waypoint et_pb_animation_top et_pb_animation_top_tablet et_pb_animation_top_phone et-pb-icon">&#xe060;</span></span></div>
					<div class="et_pb_blurb_container">
						<h4 class="et_pb_module_header"><span>10 Fakten zum Hühnerei</span></h4>
						<div class="et_pb_blurb_description"><p>Weil du dich vielleicht gerade rund um Ostern fragst, wie gesund Eier nun eigentlich sind und welche Menge empfohlen wird, habe ich hier die wichtigsten Daten und Fakten rund um das Hühnerei für dich zusammengefasst:</p>
<p><strong>1.</strong> Das Hühnerei hat bei einer relativ geringen Energiedichte von 100 kcal eine <strong>besonders hohe biologische Wertigkeit.</strong> Das bedeutet, dass 100g Hühnereiweiß in 100g körpereigenes Eiweiß umgewandelt werden können.</p>
<p><strong>2.</strong> Besonders in der vegetarischen Ernährung ist das Hühnerei neben Hülsenfrüchten eine <strong>wichtige Eiweiß- und Eisenquelle</strong>.</p>
<p><strong>3.</strong> Für gesunde Menschen gelten <strong>bis zu 5 Eier pro Woche</strong> als unbedenklich. Für Kinder werden maximal 1-2 Eier wöchentlich empfohlen.</p>
<p><strong>4.</strong> Die empfohlene Menge inkludiert grundsätzlich auch jene Eier, die in <strong>verarbeiteten Produkten</strong> wie Süß- und Backwaren, Saucen und Nudeln enthalten sind. Bei diesen Produkten weiß man oft auch nicht, welche Qualität die verwendeten Eier aufweisen.</p>
<p><strong>5.</strong> Wer auf glückliche Hühner Wert legt und bei der <strong>Qualität</strong> auf Nummer sicher gehen möchte, greift am besten zu Bio-Eiern. Diese erkennt man neben dem entsprechenden Siegel auf der Verpackung an der gestempelten <strong>Kennzeichnung</strong>, beginnend mit der Ziffer &#8222;Null&#8220;. Zweite Wahl wären Eier, die mit der Ziffer &#8222;Eins&#8220; gekennzeichnet sind. Damit erhält man Eier von Hühnern in Freilandhaltung (Kennzeichnung mit der Ziffer &#8222;Zwei&#8220;). Hühner in Bodenhaltung verbringen keine Minute ihres Lebens unter freiem Himmel. Die Haltungsbedingungen sind sehr unterschiedlich.</p>
<p><strong>6.</strong> Ist der Rand des Eigelbs bei hartgekochten Eiern <strong>blau-grün verfärbt</strong> bedeutet das lediglich, dass das Ei zu lange gekocht wurde. Die Verfärbung ist allerdings kein Hinweis darauf, dass das Ei nicht genießbar ist. </p>
<p><strong>7.</strong> Eier immer im <strong>Kühlschrank</strong> aufbewahren und vor allem für Schwangere und Kinder 10 Minuten bei mindestens 70 Grad <strong>gut durcherhitzen (hart kochen)</strong>. Ansonsten für Speisen mit rohen Eiern unbedingt nur frische Eier verwenden.</p>
<p><strong>8.</strong> <strong>Salmonellen</strong> befinden sich gegebenenfalls vor allem auf der Schale des Hühnereis. Deshalb bei der Verarbeitung unbedingt auf die Küchenhygiene achten.</p>
<p><strong>9.</strong> Rohe und hartgekochte Eier halten sich im Kühlschrank rund <strong>4 Wochen</strong> ab Legedatum. Speisen, die rohe Eier enthalten innerhalb von 24 Stunden verzehren.</p>
<p><strong>10.</strong> Aufgeschlagene rohe Eier können im <strong>Tiefkühlschrank</strong> bei minus 18 Grad Celsius ca. ein halbes Jahr aufbewahrt werden.</p>
<p><em>Quellen: Österreichische Gesellschaft für Ernährung, Richtig essen von Anfang an, Österreichische Agentur für Ernährungssicherheit, Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung</em></p>
<p>&nbsp;</p></div>
					</div>
				</div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_19">
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				<div class="et_pb_text_inner"><div class="_form_19"></div>
<p><script src="https://ernaehrung-culligan.activehosted.com/f/embed.php?id=19" type="text/javascript" charset="utf-8"></script></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Erste Hilfe für Kinder: Einfache Hausmittel-Rezepte aus Küchenvorräten</title>
		<link>https://ausgewogengut.com/kinderhausmittel-rezepte-aus-kuechenvorraeten-erste-hilfe-bei-erkaeltungen-fuer-kinder/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Theresa Culligan]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Nov 2020 18:19:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familienalltag]]></category>
		<category><![CDATA[Gewürze aus dem Vorrat für Blähungen bei Babys]]></category>
		<category><![CDATA[Hausmittel für Kinder aus Zutaten aus der Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderhausmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderhausmittel als Erste Hilfe aus dem Vorrat]]></category>
		<category><![CDATA[Küchenvorräte als Hausmittel für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Massageöl für Bauchschmerzen beim Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstgemachte Hausmittel für Schnupfen und Bauchweh bei Baby und Kindern]]></category>
		<category><![CDATA[Wintergemüse als Hausmittel für Kleinkinder]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hausmittel werden aus Zutaten gemacht, die wir im Haus haben. Claudia Schauflinger hat es sich zur Aufgabe gemacht, junge Eltern mit kinderfreundlichen Hausmittelrezepten zu versorgen. In diesem Gastbeitrag zeigt sie uns, wie einfach wir uns selbst helfen können, mit Zutaten, die wir aus der Küche kennen… &#160; Hausmittel als erste Hilfe im Familienalltag Weil Ärzte und [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hausmittel werden aus Zutaten gemacht, die wir im Haus haben. </strong>Claudia Schauflinger hat es sich zur Aufgabe gemacht, junge Eltern mit kinderfreundlichen Hausmittelrezepten zu versorgen. In diesem Gastbeitrag zeigt sie uns, wie einfach wir uns selbst helfen können, mit Zutaten, die wir aus der Küche kennen…</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Hausmittel als erste Hilfe im Familienalltag</h2>
<p>Weil Ärzte und Arzneien früher nicht so einfach zu bekommen waren, haben viele Generationen lang <strong>Hausmittel als erste Hilfe bei Krankheiten im Familienalltag</strong> gedient.</p>
<p>Diesen Erfahrungsschatz können wir uns heute zu Nutze machen, denn auch wir geraten manchmal in Situationen, in denen rasche, einfache und naheliegende Hilfsmittel zur Linderung kleiner Beschwerden unglaublich nützlich sind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Halsschmerzen oder Husten am Wochenende? Nachts eine verstopfte Babynase? Erkältet im Urlaub?</h2>
<p>Dann bieten sich die folgenden Hausmittelchen an, um rasch für Erleichterung zu sorgen. Vielleicht sind die Beschwerden morgen schon leichter? Oder am nächsten Tag ist die Ärztin erreichbar. <strong>Wichtig ist: akut können wir unseren Lieblingen selbst helfen!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>3 einfache Hausmittel-Rezepte mit nur 2 Zutaten, die du bestimmt zu Hause hast:</h3>
<ul>
<li><strong>Zwiebelsocken</strong> &gt; Eine gewärmte Scheibe Zwiebel an der Fußsohle in die Socken legen, kann mehrere Stunden auf der Haut verbleiben. Top bei allen <strong>Erkältungen</strong>!</li>
<li><strong>Zwiebelsäckchen</strong> &gt; Klein gehackte Zwiebel wird in einem Säckchen im Wohn- oder Schlafraum aufgehängt. Vertreibt <strong>Schnupfen</strong> im Nu, auch bei den Kleinsten!</li>
<li><strong>Gurgeln mit Salzwasser</strong> &gt; 1 Tl Salz in ein Glas Wasser rühren. Schluckweise gurgeln lindert <strong>Halsschmerzen</strong> rasch!</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h3>3 Gewürze, die schon Babys Bäuchlein gut tun: Rezept für ein Bäuchleinöl</h3>
<p>Im Handumdrehen lässt sich zu Hause ein Bäuchleinöl für Babys herstellen. Dafür werden Kümmel, Fenchel und Anis gequetscht, du brauchst nicht alle 3 Früchte, nimm einfach, was du ohnehin zu Hause hast.</p>
<p>Die Samen gibst du in ein sauberes, leeres Marmeladenglas und übergießt sie mit Pflanzenöl.</p>
<p>Nach etwa 2 Wochen kannst du das Öl abseihen und damit den Bauch massieren, wenn dein Kind zu Blähungen neigt.</p>
<p>Ein feines <strong>Geschenk zur Geburt eines Babys</strong>, selbst gemacht ist immer fein!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Wintergemüse, die nicht nur die Abwehrkräfte stärken&#8230;</h3>
<p>Im Winter sind <strong>Rettich und Kohl</strong> am Markt leicht verfügbar, beide sind nicht nur wertvolle <strong>Wintergemüse</strong>, die unseren Speiseplan bereichern sondern können auch als <strong>Hausmittel</strong> dienen:</p>
<p>Aus Rettich lässt sich <a href="https://www.kinderhausmittel.com/husten-saft/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hustensaft</a> herstellen und Kohl kann für Wickel verwendet werden. Du siehst, heimische Gemüse sind vielseitig!<br />
&nbsp;</p>
<div class="_form_19"></div>
<p><script src="https://ernaehrung-culligan.activehosted.com/f/embed.php?id=19" type="text/javascript" charset="utf-8"></script><br />
&nbsp;</p>
<h2>Wichtige Tipps für die Anwendung der Hausmittel für Kinder:</h2>
<ul>
<li>Auf die <strong>Rückmeldung</strong> deines Kindes achten.  Zu warm? Zu kalt? Zu scharf?</li>
</ul>
<ul>
<li>Lass dein Kind bei den <strong>Vorbereitungen</strong> helfen, erkläre was ihr macht.</li>
</ul>
<ul>
<li>Vielleicht braucht auch der <strong>Lieblingsteddy</strong> Zwiebelsocken? Selbst mitmachen und helfen ist immer super! Oder die Mama und der Papa probieren den Hustensaft zuerst?</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_3264" style="width: 301px" class="wp-caption alignleft"><img aria-describedby="caption-attachment-3264" loading="lazy" class="wp-image-3264 size-medium" src="https://ausgewogengut.com/wp-content/uploads/Schauflinger_portrait-291x300.jpg" alt="" width="291" height="300" /><p id="caption-attachment-3264" class="wp-caption-text">Foto: Iris Kagerer</p></div>
<p>Mehr Kinderhausmittel-Tipps findest du bei <a href="https://www.instagram.com/claudia_kinderhausmittel/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">@claudia_kinderhausmittel</a> auf Instagram sowie auf <a href="https://www.kinderhausmittel.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.kinderhausmittel.com</a> und in ihrem <a href="https://www.kinderhausmittel.com/produkt/buch-baeuchlein-oel-und-zwiebelsocken/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Buch</a> „Bäuchlein-Öl und Zwiebelsocken“</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kochen mit Baby und Kleinkind: 9 einfache Beschäftigungsideen in der Küche</title>
		<link>https://ausgewogengut.com/kochen-mit-baby-und-kleinkind-9-einfache-beschaeftigungsideen-in-der-kueche/</link>
					<comments>https://ausgewogengut.com/kochen-mit-baby-und-kleinkind-9-einfache-beschaeftigungsideen-in-der-kueche/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Theresa Culligan]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Nov 2020 10:54:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familienalltag]]></category>
		<category><![CDATA[Alltagstaugliche gesunde Familienküche]]></category>
		<category><![CDATA[Beschäftigung für Baby und Kleinkind in der Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Frisch kochen für Mama und Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Kochen mit Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Kochen mit Kleinkind]]></category>
		<category><![CDATA[Küchenutensilien als Spielzeug]]></category>
		<category><![CDATA[Pekip Spielumgebung in der Küche]]></category>
		<category><![CDATA[stressfrei kochen mit Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung für dein Kind während du kochst]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitsparend frisch kochen]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_3 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_20">
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				<div class="et_pb_text_inner">Was löst es bei dir aus, wenn du dir vorstellst, dass dein Kind genüsslich die Küchenschränke ausräumt?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bei mir jedenfalls breitet sich augenblicklich Entspannung aus. Ich weiß allerdings, schon aufgrund der Erzählungen meiner eigenen Mutter, dass diese Abenteuerlust der Kleinen einen auch zur Verzweiflung bringen kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Ungestört kochen? Da bin ich kompromissbereit&#8230;</strong></h2>
<p>Ich hingegen war heilfroh, dass ich durch das neue „Hobby“ meiner Tochter endlich 20 Minuten ungestört kochen konnte. Und es war mir auch nicht wichtig, wie die Lade nach dem Wiedereinräumen aussah. Eine echte Kompromisslösung, wer mich kennt.</p>
<p>&nbsp;</div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_26  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3><em>Das Interessanteste ist immer, sich mit dem beschäftigen zu dürfen, was die Mama verwendet.</em></h3></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_27  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Irgendwie war es auch einfach faszinierend und schön anzuschauen, wie fesselnd Gegenstände des alltäglichen Gebrauches für mein Kind waren. Und dass es um Häuser spannender war, in Mamas Territorium zu &#8222;fischen&#8220;, als sich (ausschließlich) mit herkömmlichem Spielzeug abzugeben.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_28  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div class="_form_19"></div>
<p><script src="https://ernaehrung-culligan.activehosted.com/f/embed.php?id=19" type="text/javascript" charset="utf-8"></script></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_29  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2><strong>Spannende Aufgabe für das Kind, Kochen ohne Multi-Tasking für die Mama</strong></h2>
<p>Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es eine Herausforderung sein kann, neben einem Kleinkind, das noch nicht selbstständig ins Spiel findet (geschweige denn sich lange alleine beschäftigt), zu kochen. <a href="https://ausgewogengut.com/entspanntes-kochen-mit-kleinkind-5-ideen-wie-du-dein-kind-in-der-kueche-beschaeftigst/">Meine Beschäftigungsideen für entspanntes Kochen habe ich deshalb in einem eigenen Beitrag zusammengefasst.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In diesem Beitrag findest du Tipps einer Pekip-Expertin, wie du <strong>mit einfachen Küchenutensilien eine Spielumgebung nach dem PEKiP-Prinzip</strong> schaffen kannst. Während das Kind so eine spannende Erfahrung machen darf, schaufelst du dich für eine gewisse Zeit frei, um dich in Ruhe um das Essen zu kümmern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Sonja Neulinger</strong> ist PEKiP-Gruppenleiterin aus Leidenschaft und bietet ihre Kurse mittlerweile in ihrem eigenen Kursraum in Mödling bei Wien an (mehr zu ihrem Werdegang liest du weiter unten). Hier fasse ich <strong>9 ihrer unzähligen Beschäftigungsideen für Babys und Kleinkinder</strong> zusammen, die sich jederzeit ganz einfach zu Hause umsetzen lassen.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider_4 et_pb_space et_pb_divider_hidden"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_30  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Doch zuerst noch die Frage: Was ist PEKiP denn überhaupt?</h3>
<p>PEKiP – das Prager-Eltern-Kind Programm ist ein gruppenpädagogisches Konzept für Eltern und ihre Babys im ersten Lebensjahr:</p>
<ul>
<li>In einer kleinen Gruppe werden gleichaltrigen Babys Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten geboten, die ihrer momentanen Entwicklung entsprechen. Die erlernten Fähigkeiten können so geübt und perfektioniert werden. Die Eltern bekommen individuelle Anregungen für zuhause, die sich an den Bedürfnissen ihres Kindes orientieren.</li>
<li>Die Babys erleben erste soziale Kontakte zu Gleichaltrigen und lernen von- und miteinander. Je mobiler die Kinder werden, umso mehr Spaß macht es, die Bewegungsmöglichkeiten im Kursraum gemeinsam zu erforschen.</li>
<li>Auch feinmotorisch können die Babys spannende Erfahrungen sammeln. Aus Alltagsmaterialien wird Spielmaterial, das alle Sinne anregt. Die Eltern erhalten kreative Ideen für das gemeinsame Spiel zuhause.</li>
<li>Die Gruppe ermöglicht den Austausch untereinander über wichtige Themen und Erfahrungen. Die Gruppenleiterin bietet Informationen und Unterstützung in Entwicklungsfragen.</li>
</ul></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider_5 et_pb_space et_pb_divider_hidden"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_31  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>9 Ideen, um Küchenutensilien in spannende Spielzeuge zu verwandeln</h2></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_32  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">Die unterschiedlichen Aufgaben eignen sich je nach Schwierigkeitsgrad für Kinder ab dem Sitzalter (ca. 8 Monate) bis ungefähr 3 Jahre. Dabei ist es wichtig, dass es sehr individuell ist, was Kinder mit welchem Alter können. Die Entwicklung erfolgt in Schüben. Manchmal tut sich motorisch viel, dann wieder sprachlich und so weiter. Am besten wird bei den Aufgaben kurz vorgezeigt, was zu tun ist. Danach darf alleine experimentiert werden. Sollte eine Aufgabe zu schwierig sein und für Frust sorgen, kann diese einfach adaptiert werden, zum Beispiel mit größeren Öffnungen oder Gegenständen. Oder es gibt eine andere Aufgabe. Bei verschluckbaren Kleinteilen sollte man besonders wachsam sein. Kinder bis cirka eineinhalb oder zwei Jahre nehmen gerne noch viel in den Mund.</div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_21">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_1_3 et_pb_column_23  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3>1. Fischen</h3>
<p><strong>Alter je nach &#8222;Werkzeug&#8220; (s.u.)</strong></p>
<p style="text-align: left;">Gegenstände (z.B. Kastanien, Nüsse, trockene Nudeln) mithilfe von Teesieb <strong>(ca. 1,5+)</strong>, Schöpfer, Spaghetti-Schöpfer <strong>(ca. 2+)</strong> oder Melonenlöffel <strong>(ca. 2,5-3+)</strong> aus einem Behälter fischen und in einen anderen umfüllen.*</p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_3 et_pb_column_24  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
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			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_34  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3>2. Fangen</h3>
<p><strong>ca. ab 2 Jahren</strong></p>
<p>Gegenstände (z.B. Kastanien, Nüsse, trockene Nudeln) mithilfe von Spaghetti- oder Fleischzange in unterschiedlich große Öffnungen (Dosen, Muffinförmchen&#8230;) einfüllen.*</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_35  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>*ACHTUNG: bei dieser Aufgabe soll immer von links nach rechts gearbeitet werden. Das ist wichtig für das spätere Lesen und Schreiben in der Schule.</em></p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_3 et_pb_column_25  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3>3. Stecken (1)</h3>
<p><span><strong>ca. 8 Monate bis 1,5 Jahre</strong></span></p>
<p><span>Serviettenringe, Vorhangringe, Lockenwickler, leere Klopapierrollen oder Ähnliches werden auf den Küchenrollenhalter gesteckt.</span></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_22">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_1_3 et_pb_column_26  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
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			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_37  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3>4. Stecken (2)</h3>
<p><span><strong>ca. ab 2,5 Jahre</strong></span></p>
<p>Strohhalme oder Maccaroni in Besteckständer hineinstecken bzw. hineinfallen lassen.</p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_3 et_pb_column_27  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
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			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_38  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3>5. Stapeln</h3>
<p><span><strong>ca. ab 1 Jahr</strong></span></p>
<p>Küchenschwämme oder Plastiktrinkbecher stapeln. Diese Aufgabe fördert den kognitiven Lernprozess: aus einem werden viele, wenn der Turm umgedreht und jeder Becher wieder einzeln herausgenommen wird.</p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_3 et_pb_column_28  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3>6. Ziehen</h3>
<p><span><strong>ca. ab 8 Monaten (Sitzalter)</strong></span></p>
<p>Wollfaden oder Geschenksband durch umgedrehtes Sieb fädeln und an beiden Enden Verschlussklemme befestigen. Sieb verkehrt auf den Boden stellen. Das Kind zieht Faden in die Höhe, dieser lässt sich jedoch nicht herausziehen sondern rutscht durch die Schwerkraft wieder zurück ins Sieb.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_23">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3>7. Topfschlagen</h3>
<p><span><strong>ca. ab 8 Monaten (Sitzalter)</strong></span></p>
<p><span>Kochtopf oder für die Kleinsten Rührschüssel bzw. Plastikbehälter verkehrt auf den Boden stellen und Schöpflöffel, Holzkochlöffel und Backpinsel dazulegen. Das Kind macht die Erfahrung, dass verschiedene Gegenstände unterschiedliche Geräusche erzeugen.</span></p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_3 et_pb_column_30  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3>8. Ertasten</h3>
<p><span><strong>ca. ab 8 Monaten (Sitzalter)</strong></span></p>
<p>Auch das „Ertasten“ und Kennenlernen der unterschiedlichen Materialien und Formen mit dem Mund ist schon für die Kleinsten spannend (z.B. Holz-Pfannenwender, Silikonpinsel, Löffel aus Edelstahl und Plastik).</p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_3 et_pb_column_31  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3>9. Rasseln</h3>
<p><span><strong>ab dem sicheren Greifen</strong></span></p>
<p><span>Verschiedene Lebensmittel wie Couscous, Reis, Linsen oder Bohnen in unterschiedliche Pet-Flaschen füllen und rasseln lassen. Auch hier ist es spannend, dass unterschiedliche Geräusche erzeugt werden.</span></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_24">
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						<div class="et_pb_slide_description">
							<h2 class="et_pb_slide_title">1. Fischen</h2><div class="et_pb_slide_content"><strong>Alter je nach &#8222;Werkzeug&#8220; (s.u.)</strong></p>
<p>Gegenstände (z.B. Kastanien, Nüsse, trockene Nudeln) mithilfe von Teesieb <strong>(ca. 1,5+)</strong>, Schöpfer, Spaghetti-Schöpfer <strong>(ca. 2+)</strong> oder Melonenlöffel <strong>(ca. 2,5-3+)</strong> aus einem Behälter fischen und in einen anderen umfüllen.*</div>
							
						</div>
					</div>
				</div>
				
				
				
			</div>
			<div class="et_pb_slide et_pb_slide_1 et_pb_bg_layout_dark et_pb_slide_with_image et_pb_media_alignment_center" data-slide-id="et_pb_slide_1">
				
				
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						<div class="et_pb_slide_description">
							<h2 class="et_pb_slide_title">2. Fangen</h2><div class="et_pb_slide_content"><strong>ca. ab 2 Jahren</strong></p>
<p>Gegenstände (z.B. Kastanien, Nüsse, trockene Nudeln) mithilfe von Spaghetti- oder Fleischzange in unterschiedlich große Öffnungen (Dosen, Muffinförmchen&#8230;) einfüllen.*</div>
							
						</div>
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				</div>
				
				
				
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						<div class="et_pb_slide_description">
							<h2 class="et_pb_slide_title">3. Stecken (1)</h2><div class="et_pb_slide_content"><span style="font-size: 10.5pt;"><strong><span style="font-family: Arial, sans-serif;">ca. 8 Monate bis 1,5 Jahre</span></strong></span></p>
<p><span style="font-size: 10.5pt; font-family: 'Arial',sans-serif;">Serviettenringe, Vorhangringe, Lockenwickler, leere Klopapierrollen oder Ähnliches werden auf den Küchenrollenhalter gesteckt.</span></div>
							
						</div>
					</div>
				</div>
				
				
				
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						<div class="et_pb_slide_description">
							<h2 class="et_pb_slide_title">4. Stecken 2</h2><div class="et_pb_slide_content"><span style="font-size: 10.5pt;"><strong><span style="font-family: Arial, sans-serif;">ca. ab 2,5 Jahre</span></strong></span></p>
<p>Strohhalme oder Maccaroni in Besteckständer hineinstecken bzw. hineinfallen lassen.</div>
							
						</div>
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						<div class="et_pb_slide_description">
							<h2 class="et_pb_slide_title">5. Stapeln</h2><div class="et_pb_slide_content"><span style="font-size: 10.5pt;"><strong><span style="font-family: Arial, sans-serif;">ca. ab 1 Jahr</span></strong></span></p>
<p>Küchenschwämme oder Plastiktrinkbecher stapeln. Diese Aufgabe fördert den kognitiven Lernprozess: aus einem werden viele, wenn der Turm umgedreht und jeder Becher wieder einzeln herausgenommen wird.</div>
							
						</div>
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						<div class="et_pb_slide_description">
							<h2 class="et_pb_slide_title">6. Ziehen</h2><div class="et_pb_slide_content"><p><span style="font-size: 10.5pt;"><strong><span style="font-family: Arial, sans-serif;">ca. ab 8 Monaten (Sitzalter)</span></strong></span></p>
<p>Wollfaden oder Geschenksband durch umgedrehtes Sieb fädeln und an beiden Enden Verschlussklemme befestigen. Sieb verkehrt auf den Boden stellen. Das Kind zieht Faden in die Höhe, dieser lässt sich jedoch nicht herausziehen sondern rutscht durch die Schwerkraft wieder zurück ins Sieb.</p></div>
							
						</div>
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						<div class="et_pb_slide_description">
							<h2 class="et_pb_slide_title">7. Topfschlagen</h2><div class="et_pb_slide_content"><p><span style="font-size: 10.5pt;"><strong><span style="font-family: Arial, sans-serif;">ca. ab 8 Monaten (Sitzalter)</span></strong></span></p>
<p><span style="font-size: 10.5pt; font-family: 'Arial',sans-serif;">Kochtopf oder für die Kleinsten Rührschüssel bzw. Plastikbehälter verkehrt auf den Boden stellen und Schöpflöffel, Holzkochlöffel und Backpinsel dazulegen. Das Kind macht die Erfahrung, dass verschiedene Gegenstände unterschiedliche Geräusche erzeugen.</span></p></div>
							
						</div>
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						<div class="et_pb_slide_description">
							<h2 class="et_pb_slide_title">8. Ertasten</h2><div class="et_pb_slide_content"><span style="font-size: 10.5pt;"><strong><span style="font-family: Arial, sans-serif;">ca. ab 8 Monaten (Sitzalter)</span></strong></span></p>
<p>Auch das „Ertasten“ und Kennenlernen der unterschiedlichen Materialien und Formen mit dem Mund ist schon für die Kleinsten spannend (z.B. Holz-Pfannenwender, Silikonpinsel, Löffel aus Edelstahl und Plastik).</div>
							
						</div>
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						<div class="et_pb_slide_description">
							<h2 class="et_pb_slide_title">9. Rasseln</h2><div class="et_pb_slide_content"><span style="font-size: 10.5pt;"><strong><span style="font-family: Arial, sans-serif;">ab dem sicheren Greifen</span></strong></span></p>
<p><span style="font-size: 10.5pt; font-family: 'Arial',sans-serif;">Verschiedene Lebensmittel wie Couscous, Reis, Linsen oder Bohnen in unterschiedliche Pet-Flaschen füllen und rasseln lassen. Auch hier ist es spannend, dass unterschiedliche Geräusche erzeugt werden.</span></div>
							
						</div>
					</div>
				</div>
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>*ACHTUNG: bei dieser Aufgabe soll immer von links nach rechts gearbeitet werden. Das ist wichtig für das spätere Lesen und Schreiben in der Schule.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_25">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Über Sonja Neulinger:</h3></div>
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			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_26">
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				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" width="899" height="1599" src="https://ausgewogengut.com/wp-content/uploads/IMG-20201026-WA0000.jpg" alt="" title="Sonja Neulinger" srcset="https://ausgewogengut.com/wp-content/uploads/IMG-20201026-WA0000.jpg 899w, https://ausgewogengut.com/wp-content/uploads/IMG-20201026-WA0000-480x854.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 899px, 100vw" class="wp-image-2992" /></span>
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				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_45  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">Meinen Weg zur PEKiP Gruppenleiterin verdanke ich einem Zufall. Ich durfte meine Schwester mit meinem 3 Monate alten Patenkind in eine PEKiP Stunde begleiten. Diese ganz besondere Erfahrung ließ mich irgendwie nicht mehr los. Nach der Beschäftigung mit dem fachlichen Hintergrund des PEKiP Konzepts war mir klar, dass ist genau das Richtige für mich.</p>
<p><span style="font-size: 18px;">Ich habe die nächstmögliche Ausbildung 2014 in Deutschland gemacht und seitdem bin ich beruflich dort angekommen, wo ich hingehöre.</span></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_27">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_36  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_46  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><span style="font-size: 18px;">Ich bin so dankbar, dass ich die Babys durch das erste Lebensjahr begleiten darf. Am meisten freut es mich, wenn mir die Mamis erzählen, dass ihre Kinder nach unserer PEKiP Stunde zuhause neue Bewegungsfortschritte gemacht haben. Außerdem ist es so schön zu beobachten, wie schon die Allerkleinsten Kontakt miteinander aufnehmen, sich gegenseitig beobachten und wöchentlich vertrauter miteinander werden.</span></p>
<p>Im letzten Herbst habe ich mir meinen Traum vom eigenen Kursraum verwirklicht. Seitdem halte ich meine Kurse in meinem BABYZEITRAUM in Mödling und kann mir nichts Schöneres mehr vorstellen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Website: <a href="https://www.babyzeitraum.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Babyzeitraum.com</a></p>
<p>Instagram: <a href="https://www.instagram.com/babyzeitraum_moedling/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">babyzeitraum_moedling</a></p>
<p>Facebook: <a href="https://www.facebook.com/Babyzeitraum" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Babyzeitraum</a></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_47  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div class="_form_19"></div>
<p><script src="https://ernaehrung-culligan.activehosted.com/f/embed.php?id=19" type="text/javascript" charset="utf-8"></script></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://ausgewogengut.com/kochen-mit-baby-und-kleinkind-9-einfache-beschaeftigungsideen-in-der-kueche/">Kochen mit Baby und Kleinkind: 9 einfache Beschäftigungsideen in der Küche</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://ausgewogengut.com">AUSGEWOGENgut</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Routinen, Geheimrezepte und Wochenpläne einer 5-fachen Mutter [Interview]</title>
		<link>https://ausgewogengut.com/routinen-geheimrezepte-und-wochenplaene-einer-5-fachen-mutter-interview/</link>
					<comments>https://ausgewogengut.com/routinen-geheimrezepte-und-wochenplaene-einer-5-fachen-mutter-interview/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Theresa Culligan]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jul 2020 22:27:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familienalltag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei mir, auf AUSGEWOGENgut.com, geht es ja hauptsächlich um gesunde Ernährung und um stressfreies Kochen im Familienalltag. Hin und wieder hole ich mir gerne Expertinnen aus den unterschiedlichsten, themenverwandten Bereichen dazu. Und diesmal freue ich mich besonders, dass Mag. Claudia Umschaden bei mir zu Gast ist. Claudia ist Pädagogin und Mutter von fünf Kindern. Sie [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://ausgewogengut.com/routinen-geheimrezepte-und-wochenplaene-einer-5-fachen-mutter-interview/">Routinen, Geheimrezepte und Wochenpläne einer 5-fachen Mutter [Interview]</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://ausgewogengut.com">AUSGEWOGENgut</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei mir, auf <a href="https://ausgewogengut.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">AUSGEWOGENgut.com</a>, geht es ja hauptsächlich um gesunde Ernährung und um stressfreies Kochen im Familienalltag. Hin und wieder hole ich mir gerne Expertinnen aus den unterschiedlichsten, themenverwandten Bereichen dazu. Und diesmal freue ich mich besonders, dass Mag. <a href="https://familientrainerin.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Claudia Umschaden</a> bei mir zu Gast ist.</p>
<p>Claudia ist Pädagogin und Mutter von fünf Kindern. Sie erzählt uns etwas über die Themen aus ihrer Praxis. Und darüber, wie man den Alltag mit fünf Kindern bewältigt.</p>
<p><strong>Das Interview gibt es gleich hier als Video oder darunter zum Nachlesen mit allen wichtigen Links und Infos. </strong></p>

<h2>Liebe Claudia, du bist als Familientrainerin unterwegs. Was sind denn die häufigsten Themen, mit denen Eltern zu dir kommen?</h2>
<p>Vielen Dank für die Einladung, liebe Theresa. Herzlich willkommen auch von meiner Seite. Die häufigsten Themen bei meiner Arbeit mit Eltern drehen sich rund ums Kind: wie kann ich eine gute Beziehung zu meinem Kind führen? Wie halte ich die Trotzphase aus? Wie kommen wir gut durch die Pubertät? Das sind die Themen, die Eltern vorwiegend beschäftigen. Oft geht es aber auch darum, die Balance zu finden, um sowohl ausreichend Zeit für sich selbst als auch für die Familie zu finden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Und wie oft fließen deine persönlichen Erfahrungen als 5-fache Mama in deine Arbeit mit ein?</h2>
<p>Meine persönlichen Erfahrungen fließen eigentlich immer ein, weil ich alles, was ich erzähle, selbst erlebt habe. Sämtliche Probleme oder Fragen, die Eltern haben, habe ich selbst auch erlebt. Und ich weiß aus eigener Erfahrung, wie es ist, wenn dein Kind in der Nacht zehn Mal weinend aufwacht, du furchtbar müde bist und dir nur noch denkst:</p>
<h3>&#8222;Wie soll ich die nächsten Tage überstehen?&#8220;</h3>
<p>Oder wenn dein Kind mitten auf der Einkaufsstraße einen Wutanfall bekommt und dich &#8222;tötende Blicke&#8220; der Menschen rundherum treffen. Ich weiß auch, wie sich die Mama fühlt, die vielleicht zu wenig Schlaf bekommen hat und beim Essen dann von ihrem Kind hört:</p>
<h3>&#8222;Das schmeckt mir nicht! Das will ich nicht!&#8220;</h3>
<p>All das habe ich selbst erlebt und ich weiß, wie es Eltern in solchen Situationen geht. Somit versuche ich meine Erfahrungen immer einfließen zu lassen und mich in die Eltern hineinzufühlen, die das gerade erleben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Begleitest du auch Eltern mit dem ersten Baby oder dem ersten Kind? Und wie unterscheiden sich deren Herausforderungen zu jenen von Eltern mit mehreren Kindern?</h2>
<p>Es kommen immer wieder Eltern mit nur einem Kind zu mir. Da drehen sich die Fragen meistens alle um das Kind. Und das Kind steht bei den Fragen auch sehr im Mittelpunkt. Was mache ich, wenn mein Kind nicht durchschläft? Wie stille ich ab? Was mache ich mit einem roten Popo? Also, all diese Fragen, die Erstlingseltern beschäftigen, weil einfach noch die Erfahrung fehlt.</p>
<p>Eltern mit mehr als einem Kind haben meist schon gute &#8222;Rezepte&#8220;, was sie tun, wenn der Popo rot ist. Sie haben schon einmal abgestillt. Und haben bereits Antworten auf alle genannten Fragen .</p>
<h3>Die Fragen drehen sich dann eher um das Zeitmanagement.</h3>
<p>Wie schaffe ich es, den Alltag mit zwei oder drei Kindern zu bewältigen? Wie schaffe ich es, die Beziehung zu meinem Partner neben den Kindern aufrecht zu halten? Ab dem zweiten Kind sind dann in erster Linie die Fragen rund um den Familienalltag spannend.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Das führt mich gleich zur nächsten Frage. Wir wollen heute ja auch über Routinen sprechen. Was sind denn die Routinen, ohne die mit 5 Kindern gar nichts geht? Welche Routinen machen es möglich, auch mit mehreren Kindern noch einen entspannten und harmonischen Familienalltag zu leben?</h2>
<p>Das eine ist, dass ich jeden Tag versuche, mir Zeit für mich selbst zu nehmen. Das sind 15 Minuten oder eine halbe Stunde, wo ich bewusst nicht an Kinder, Haushalt oder Arbeit denke. In der Zeit setze ich mich zum Beispiel mit einer Tasse Kaffee hin und schaue einfach in den Himmel oder ich gehe eine Runde ums Haus. Was auch immer mir gut tut, um Kraft zu tanken.</p>
<h3>Einmal am Tag Zeit für mich.</h3>
<p>Das Zweite ist, dass sich mein Mann und ich einmal in der Woche auf ein Date zusammensetzen, damit auch unsere Beziehung miteinander passt. Entweder wir machen uns einen schönen Abend im Wohnzimmer. Wobei das bei fünf Kindern bzw. wenn man Teenager hat schon ein bisschen schwieriger ist, weil die ja auch länger munter sind. Oder wir bitten unsere Großen, dass sie ab und zu auf die Kleineren aufpassen, sodass wir weggehen können. Dann können wir auch mal Zeit zu zweit verbringen und zu zweit etwas erleben &#8211; ob Kino, ein gutes Essen oder ein Spaziergang.</p>
<h3>Wenn man auch einmal in Ruhe sprechen kann, hält das die Beziehung lebendig.</h3>
<p>Und was die Kinder betrifft, versuche ich jeden Tag Zeit mit meinen Kindern zu haben. Und zwar mit jedem Kind exklusive Zeit. Das klingt bei fünf Kindern vielleicht viel, aber das klappt auch zwischendurch, ohne es groß zu planen. Dem einen Kind lese ich zum Beispiel die Gute-Nacht-Geschichte vor. Mit meinen großen Kindern, die zu unterschiedlichen Zeiten von der Schule kommen, setze ich mich mit einer Tasse Kaffee hin, wenn sie ihr Mittagessen essen. Dann haben wir Zeit zum Plaudern und ich frage: &#8222;Wie geht es dir?&#8220; oder &#8222;Was war los in der Schule?&#8220; Oder der Jüngste fordert mich auf, mit ihm ein paar Runden seines Lieblingsspiels zu spielen. Exklusive Zeit mit der Mama füllt den Tank der Kinder wieder auf. Es gibt ihnen Kraft, wenn ich ihnen jeweils zeige:</p>
<h3>&#8222;Du bist mir wichtig. Ich nehme mir Zeit für dich.&#8220;</h3>
<p>Das sind die Rituale, die sich sehr pflege, was die Familie betrifft.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Ein Thema, das die meisten von uns beschäftigt ist das Kochen. Du hast ja in unserem Vorgespräch bereits gesagt, dass du mit Wochenplänen arbeitest. Wann und warum hast du damit angefangen? Und wie schaffst du es, die Routine der Wochenplanung aufrecht zu halten?</h2>
<p>Angefangen habe ich mit der Wochenplanung als ich mit dem dritten Kind schwanger war. Mir war in der Schwangerschaft furchtbar übel und ich hätte mich schon beim Gedanken an das Essen übergeben können. Somit hätte ich nicht auch noch jeden Tag groß überlegen können, was ich koche. Ich konnte ja nicht einmal die Küche betreten, geschweige denn den Kühlschrank öffnen, ohne dass mir schlecht wurde.</p>
<h3>Also musste ich eine Lösung finden, um meine beiden Kinder zu versorgen.</h3>
<p>Ich habe mich damals zum ersten Mal hingesetzt und die Mahlzeiten für die kommenden Tage geplant. Dann bin ich mit diesem Plan einkaufen gegangen und konnte anschließend nach diesem Plan kochen, ohne viel nachzudenken. Ich habe den Kopf und den Geruchssinn ausgeschaltet und konnte somit täglich ohne große Übelkeit für meine Kinder kochen.</p>
<h3>Und dann habe ich mir gedacht: eigentlich ist so ein Wochenplan eine große Zeitersparnis.</h3>
<p>Nicht jeden Tag überlegen zu müssen: was koche ich heute? Habe ich die Zutaten zu Hause? Muss ich noch einkaufen gehen? Das hat mir den Alltag so erleichtert, dass ich die Wochenplanung zur Gewohnheit gemacht habe. Ich habe begonnen, mich wirklich einmal die Woche vor dem Einkaufen hinzusetzen und zu überlegen, was ich die nächsten Tage kochen will.</p>
<p>Irgendwann wollte ich das Planen dann nicht mehr wöchentlich machen und habe begonnen, die Mahlzeiten jeweils für ein Monat im Voraus zu planen. Seitdem schaue ich mir jeweils am Monatsbeginn die kommenden Termine an und suche mir aus meinem Plan für jene Tage, an denen zu Hause gekocht wird, die jeweiligen Gerichte heraus. Ich muss somit im Grunde jede Woche nur noch in meinen Plan schauen und die Zutaten für die Woche einkaufen.</p>
<h3>Mein Essensplan ist mein zweites Hirn.</h3>
<p>Natürlich ist der Essensplan nicht in Stein gemeißelt. Wenn zum Beispiel gerade Spargelzeit ist oder ich ein anderes saisonales Gemüse gerade ganz frisch bekomme, dann wird das Geplante auch mal spontan ersetzt. Ab und zu gehe ich auch auf einen spontanen Wunsch der Kinder ein. Aber ganz generell ist der Essensplan für mich eine große Erleichterung im Alltag.</p>
<div class="_form_19"></div>
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<h2>Heikles Essverhalten ist in vielen Familien ein großes Thema. Deshalb die Frage an dich: was braucht ein Speiseplan für eine 7-köpfige Familie, damit nicht jeden Tag eine Diskussion entsteht?</h2>
<p>Das Wichtigste in unserer Familie ist, dass alle wissen: es ist jeden Tag von jemand anderem eine Lieblingsspeise dabei. Wenn die Kinder wissen, dass es heute das Lieblingsessen vom kleinen Bruder gibt und morgen dann etwas, das ich gerne esse, dann essen sie lieber auch das Lieblingsessen des kleinen Bruders mit. Weil sie wissen: in dieser Woche komme ich auch einmal dran. Notfalls werden dann an einem Tag nur die Nudeln gegessen.</p>
<p>Ab und zu gibt es dann auch einmal mein Lieblingsessen, nach dem Motto:</p>
<h3>&#8222;Heute habe ich für mich gekocht.&#8220;</h3>
<p>Dann schauen mich die Kinder immer groß an, und kosten aus Neugierde vielleicht auch mal etwas Neues, weil sie interessiert sind, wie Mamas Lieblingsessen schmeckt.</p>
<p>Worauf ich bei uns zu Hause schon achte ist die Wortwahl, gerade wenn es ums Essen geht. Ein &#8222;Bäh, das ist grauslich!&#8220; akzeptiere ich nicht. Ich möchte den Kindern vermitteln, dass ein Essen prinzipiell nicht grauslich ist. Stattdessen lade ich das Kind zum Kosten ein. Es ist ok, zu sagen, wenn etwas nicht schmeckt. Und es ist ok, etwas nicht zu essen. Aber ich möchte, dass man darauf achtet, wie man etwas sagt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Du hast ja auch erzählt, dass Eltern sich oft darüber beklagen, dass die Kinder beim Essen wenig Appetit haben. Das heißt, die Mama gibt sich Mühe und kocht frisch und dann ist kein Hunger da. Was kannst du uns dazu mitgeben?</h2>
<p>Was ich ganz oft höre sind Aussagen wie: &#8222;Mein Kind isst nichts.&#8220; oder &#8222;Mein Kind hat nie Hunger.&#8220; Und dann verbringe ich einen Tag mit dieser Familie und beobachte, dass das Mittagessen nicht gegessen wird, es aber danach diverse Snacks, Chips oder Süßigkeiten gibt. Die Begründung ist dann: &#8222;Damit das Kind nicht verhungert. Es isst ja nichts Anderes.&#8220; Tatsächlich essen Kinder dann teilweise sehr viele &#8211; teils ungesunde &#8211; Snacks am Nachmittag und haben dann natürlich keinen Hunger für das Abendessen.</p>
<p>Ich denke, dass die Kinder ein Hungergefühl entwickeln müssen und dürfen. Und sie dürfen natürlich auch sagen, wenn sie einmal keinen Hunger haben. Ich zwinge meine Kinder natürlich nicht zum Essen. Aber wenn dann der Hunger da ist, dann ist es mir wichtig, dass sie nicht einfach Süßigkeiten oder Kekse essen. Sondern zum Beispiel ein Stück Obst oder ein bisschen Gemüse. Ein anderes Szenario ist, wenn ich mein Kind vom Kindergarten abhole und ihm gleich eine Wurstsemmel zustecke. Dann brauche ich mich nicht wundern, wenn es eine Stunde später zu Mittag nichts essen will. Stattdessen gibt&#8217;s bei Bedarf ein Stück Apfel. Dann ist beim Mittagessen auch noch Appetit da.</p>
<blockquote>
<h3><em>Absolut richtig! Auch wenn (kleine) Kinder öfters ihre Energiespeicher auffüllen müssen und somit rund fünf (kleine) Mahlzeiten pro Tag brauchen, macht es natürlich Sinn, zwischen den Hauptmahlzeiten Pausen einzulegen, um dem Hungergefühl eine Chance zu geben. </em></h3>
<h3><em>Und: gerade wenn die Gemüse- oder Obstportion nicht so gerne gegessen wird, kann man mit einem kleinen gesunden Snack wie ein bisschen aufgeschnittenem Obst oder Gemüsesticks die &#8222;grüne Portion&#8220; schon vor dem Essen bzw. zwischen den Mahlzeiten &#8222;erledigen&#8220;.</em></h3>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Jetzt noch ein Thema, über das wir ungern sprechen, obwohl es uns alle betrifft: der Haushalt. Ob Aufräumen, Putzen oder Einkaufen: was ist dein ultimativer Tipp, um nicht im Chaos zu versinken und dennoch nicht auszubrennen? Oder muss man sich einfach damit abfinden, dass mit Kindern nicht immer alles blitzeblank und top aufgeräumt ist?</h2>
<p>Das ist schon ein guter Punkt, den du sagst. Perfektionismus sollte es schon ohne Kinder nicht geben. Mit Kindern ist es sozusagen noch schwieriger, den perfekten Haushalt zu führen. Ich hab bei unserer Eingangstür ein Gedicht hängen. Darin heißt es ungefähr: &#8222;Wenn du hier herein kommst, ist nicht alles perfekt. Es liegen vielleicht Bausteine oder Bröseln herum. Aber im Moment ist es mir wichtiger, die Zeit mit meinen Kindern zu verbringen, als die ganze Zeit mit dem Staubwedel herum zu rennen.&#8220;</p>
<h3>Wenn wir uns ehrlich sind, könnte ich den ganzen Tag putzen, saugen oder Staub wischen.</h3>
<p>Mir persönlich ist es wichtig, dass wir einmal in der Woche das Haus sauber halten. Entweder wir holen uns Hilfe in Form einer Putzperle.</p>
<h3>&#8222;Hol dir Hilfe!&#8220; ist also ein wichtiger Tipp.</h3>
<p>Oder wir machen es gemeinsam als Familie. Es gibt viele Samstage, an denen ich sage: &#8222;Kinder, heute müssen wir alle zusammen helfen. Es gibt diese und jene Aufgaben. Wer übernimmt was?&#8220; Wenn man gemeinsam anpackt ist es schneller gemacht. Und wer zuerst kommt, hat mehr Auswahl und sucht sich das aus, was einem leichter fällt, oder was er lieber macht. Ein weiterer Tipp von mir ist also, dass man alle Familienmitglieder je nach Alter miteinbezieht. Jeder kann dazu beitragen, auch im Haushalt etwas zu tun.</p>
<p>Das Zweite, was ich tue ist, dass ich fixe Tage überlege, an denen bestimmte Dinge gemacht werden. Montags mache ich zum Beispiel üblicherweise den Großeinkauf, weil der Kühlschrank bei uns nach dem Wochenende meistens leer ist. Geputzt wird dann gegen Ende der Woche, am Donnerstag bzw. Freitag. Und auch da überlege ich schon, was ich im Vorfeld vorbereiten kann. Am Vortag werden dann vielleicht die Teppiche gewaschen oder Ähnliches. Und ich überlege mir vorab, was wann gemacht werden muss. Den Geschirrspüler drehe ich zum Beispiel gerne am Abend noch auf, damit ich in der Früh gleich mit dem frischen Geschirr den Tisch decken kann, statt es zuerst in den Kasten zu räumen.</p>
<h3>So kann ich mehrere Arbeitswege gleich verbinden und erspare mir wieder einige Handgriffe.</h3>
<p>Und was auch für Viele eine Belastung ist: das Entrümpeln. Oft wirkt es wie ein großer Berg und man hat dann schon so eine Angst davor. Ich sage in solchen Fällen gerne: mach es wie mit einer Salami. Die esse ich auch nicht im Ganzen, sondern ich schneide sie mir in kleine Stückchen. Genauso ist es mit dem Entrümpeln. Ich nehme mir lieber nur eine Lade vor. Und am nächsten Tag vielleicht die nächste Lade.</p>
<h3>Es ist leichter zu schaffen, wenn ich es in kleinen Häppchen mache.</h3>
<p>So brauche ich immer wieder nur eine halbe Stunde zwischendurch. Und die findet sich leichter, als wenn ich die große Entrümpelungsaktion plane und mir zum Beispiel den ganzen Keller vornehme. Denn dann habe ich Angst vor dieser riesengroßen Aufgabe und verschiebe ich das Ganze von einem Monat ins nächste.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Dein Motto ist ja &#8222;Starke Eltern. Starke Kinder. Starke Familien.&#8220;. Was ist ein Tipp von dir oder der erste Schritt, um die Familie zu einem Wohlfühlort für alle zu machen. Was können Eltern aktiv tun, um die Familie zu stärken und nicht im Alltagsstress unterzugehen?</h2>
<p>Den ersten Wohlfühl-Tipp habe ich schon zu Beginn gesagt. Dabei geht es darum, herauszufinden, wie ich selbst stark sein kann. Oder was ich tun kann, damit ich in mir ruhe statt auszubrennen. Zum Beispiel, indem ich mir täglich eine kurze Auszeit und Zeit für mich gönne.</p>
<h3>Starke Eltern sind die Basis für eine starke Familie.</h3>
<p>Und die Kinder stärke ich zusätzlich, indem ich auch hier ganz bewusst Zeit investiere.</p>
<p>Zum Thema &#8222;Wohlfühlort&#8220;: das hängt einfach von der Stimmung ab. Und ich kann mir die Frage stellen: was möchte ich für eine Stimmung bei mir zu Hause haben? Bin ich jemand, der sich über jede Kleinigkeit aufregt oder versuche ich, gelassener zu wirken und auch einmal einen Spaß zu machen. Was auch zum Thema Essen gut dazu passt:</p>
<h3>Wie gestalte ich die Mahlzeiten?</h3>
<p>Besprechen wir beim Essen alle schwierigen Probleme, die wir haben, oder versuchen wir, uns nett über etwas zu unterhalten, was uns Freude macht? Das sorgt nämlich für gute Stimmung bei Tisch. Und es kommen auch alle gerne zum Essen. Wenn ich hingegen die schlechten Noten meiner Kinder bei Tisch bespreche, wird das Essen kein so ein tolles Erlebnis sein.</p>
<p>Als Elternteil kann man also dafür sorgen, dass bei Tisch in erster Linie angenehme Gespräche geführt werden. Und wenn es schwierigere Themen gibt, werden die am besten nicht bei Tisch, sondern zu einem anderen Zeitpunkt besprochen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Zum Schluss: ich durfte ja erst kürzlich bei einem deiner Workshops dabei sein. Es hat mir irrsinnig viel Spaß gemacht und ich kann deine Angebote jedem nur ans Herz legen. Also verrate uns doch noch kurz, wo man mehr von dir und deiner Expertise bekommt und wo man dich online und offline findet.</h2>
<p>Ich bin sowohl auf <a href="https://www.facebook.com/pg/cUmschaden" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a> als auch auf <a href="https://www.instagram.com/familientrainerin/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Instagram</a> vertreten. Außerdem habe ich eine Homepage, wo all meine Termine aufgelistet sind: <a href="https://familientrainerin.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.familientrainerin.com</a>.</p>
<p>Nach dem Sommer, also im September, geht es dann wieder so richtig los mit allen Angeboten, auch offline, in und um Wien.</p>
<p>Ob Einschlafbegleitug, Trotzphase, Geschwisterstreit, Angst oder Aufklärung &#8211; die Themen sind vielfältig und die Anmeldung für alle Termine im Herbst ist bereits möglich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Liebe Claudia, ich danke dir für deine Zeit und die großartigen Tipps.</h2>
<div class="_form_19"></div>
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<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://ausgewogengut.com/routinen-geheimrezepte-und-wochenplaene-einer-5-fachen-mutter-interview/">Routinen, Geheimrezepte und Wochenpläne einer 5-fachen Mutter [Interview]</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://ausgewogengut.com">AUSGEWOGENgut</a>.</p>
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		<title>Zum Geburtstag ein paar Kuhfladen [Gastartikel]</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Theresa Culligan]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2020 06:40:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familienalltag]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Heute schreibt hier Marina &#8222;Mama Muh&#8220; Jung. Über ein &#8222;Keks-Experiment&#8220; für die Fische (oder Kühe&#8230;). Über kreative Beschäftigungsideen für Kleinkinder in der Küche. Und über die &#8222;echten&#8220; Erlebnisse einer Mutter, die (eigentlich) mit beiden Beinen fest im Leben steht. Wenn sie nicht gerade unerforschtes Terrain betritt&#8230;</strong></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Der 2. Geburtstag unseres kuhverrückten Sohnes (wir nennen ihn liebevoll „Muhnikat“) nahte und wir mussten natürlich nach keinem Motto suchen, wie praktisch! Schleich-Kühe auf den Tischen, ein paar Servietten mit den prächtigsten Fleckviechern drauf, fertig! Die perfekte Deko für die Kuhsause unseres anspruchsvollen High Need Kindes. Der Opa aus Villach ließ eine Torte backen, die eine komplette Kuh in Bauchfleckposition zeigte. Die Keksi-Oma wollte eine Torte mit Kuhmuster in Schwarz-Weiß bringen. Bestes Dessertbuffet ever!</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Aber auch ich als Mama, seine ganz persönliche „Mama Muh“, wollte was Kulinarisches zum Fest beisteuern. Kuchen kann ich zwar, brauchten wir aber offensichtlich nicht mehr. <strong>Kekse dagegen wären fein, aber waren ein völlig unerforschtes Terrain für mich. Trotzdem wollte ich mich an Kuhkeksen versuchen.</strong> Für meinen Sohn! Ich stand also in der Küche und rührte – meiner Meinung nach genau nach Anleitung. Alle Zutaten präzise abgewogen und verarbeitet, strikt nach Rezept, das Google ausgespuckt hatte. Irgend etwas mit Bananen und Apfelmus, ohne Zucker und auch sonst recht vernünftig in den Inhaltsstoffen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aber: Mein Kind fand meinen persönlichen Einsatz für seinen Geburtstag leider nicht sehr fesselnd! Gut, das war ja nix Neues, dass er sich beschwerte, aber irgendwie fand ich das unfair. Zuerst versuchte ich ihn nebenbei am Learning Tower zu bespaßen, indem ich ihm alle Zutaten zeigte und auch genau erklärte, was als Nächstes passieren wird. Da jammerte er durchgängig, als wollte er mir sagen: „Lass’ es sein, das wird eh nix! <strong><em>Komm, wir spielen was, Mama!</em></strong>“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aber ich gab nicht auf und änderte das Programm. Ich setzte ihn mit einem Sesselchen direkt neben mich auf den Boden und holte eines seiner Lieblingsbücher hervor. Mit Knöpfen und Tiertönen. Muh und Mäh und Iah und Wiiiiiiieeeeehhhhaaaahhaaaa. Aber diese Knöpfe wollte er partout nicht selbst bedienen und verlangte von mir im 30-Sekunden-Takt, einen dieser Knubbel zu drücken, um sie muhen oder sonst was zu lassen! <strong>Mit Teigfingern wohlgemerkt.</strong> Aber auch da verflog die Spannung nach wenigen Minuten und die Jammerei ging weiter.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Als nächstes pustete ich sogar ein Plantschi auf und gab ihm seinen eigenen Salzteig, den er bekneten konnte. Cool, oder?! <strong>„Das wird klappen!“</strong>, dachte ich mir. Ähm, nö. Auch das endete nach wenigen Minuten in einem Schreikonzert. Ich &#8211; im Ehrgeiz gefangen – wollte aber diese verdammten Kuhkekse fertigbacken. Deshalb Programmpunkt Nummer 4: Kinderlieder von der Toniebox. Mit exklusiver Tanzeinlage von Mama. Das faszinierte ihn, wobei in seinem Blick auch ein leichter Anflug von Fremdschämen zu sehen war. Bildete ich mir zumindest ein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Ich war erleichtert, als ich die Kekse endlich ausgestochen und am Backblech positioniert hatte. Mit einem recht passablen Hüftschwung schloss ich die Türe des Backofens zu den letzten Klängen von „Dann müssen wir sie schütteln, schütteln, schütteln, schütteln!“. Geschafft! Während der Backzeit können wir in Ruhe etwas spielen.</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Am Ende der Backzeit dann das große Entsetzen: Die Kuhkekse!!! Nein! Die Kuhkekse waren ein einziger riesengroßer Kuhfladen!!!</strong> Ein exorbitant großer zerlaufener Fleck dieser von mir so mühevoll erarbeiteten Masse. Was war nur passiert? Ich war entsetzt. Und enttäuscht. Und traurig. Und was weiß ich. Auch wenn ich bis heute noch immer davon überzeugt bin, alles genau nach Anleitung erledigt zu haben, war das Keksexperiment wohl für die Fische. Oder Kühe, egal!</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Deshalb holte ich mir wieder einmal Hilfe. <strong>Und das fällt mir als selbstbewusste, emanzipierte, junge Mama nicht immer leicht, muss ich zugeben.</strong> Aber manchmal ist es nötig, sich als Mutter nur auf die wesentlichen Dinge des Alltags zu konzentrieren und sporadisch auftretende Besonderheiten auszulagern. Das musste ich aber auch erst mit den Monaten lernen.</p>
<p><span style="font-size: 18px;">Zusatzauftrag also an die Keksi-Oma: Einmal Kuhkekse backen!</span></p>
<p>Die mit normalem, weißem Zucker und ganz ohne Kinderunterstützung, bitte!</p></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Über <a href="https://www.mamamuh.com/abonnieren" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mama Muh</a></strong></p>
<p>Ich liebe meinen Sohn und er liebt mi&#8230; Milchkühe! Diese Liebe und das einzigartige Wesen unseres High Need Kindes fordern mein Mamaherz tagtäglich heraus, lassen mich verzweifeln, aber begeistern mich auch so sehr! Und deshalb tippe ich neuerdings unser chaotisches, aber liebenswertes Leben in ein virtuelles Tagebuch. Als Seelenreinigung quasi. Bei Mama Muh findest du ungeschönte Emotionen, verbale Muttertränen, ironisches Augenzwinkern und viel, viel Mamaherz, das kann ich dir versprechen! Willkommen in unserer Familie!</p>
<p><strong>Tipp:</strong> <em>Trag dich <a href="https://www.mamamuh.com/abonnieren" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a> in Marinas Verteiler ein, wenn du weitere amüsante Alltagserlebnisse von ihr Lesen möchtest. Ein kleines Dankeschön hält sie für treue LeserInnen auch bereit.</em> <a href="https://www.mamamuh.com/abonnieren" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Weiter zu Mama Muh &gt;&gt;</a></p>
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		<title>7 Tipps für das Kochen mit (kleinen) Kindern – so macht es allen Spaß!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Theresa Culligan]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2020 21:50:54 +0000</pubDate>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Weil das gemeinsame Kochen gerade in Zeiten von Corona und Covid-19 eine beliebte Beschäftigung für Familien im „Hausarrest“ ist, möchte ich hier <strong>sieben Tipps zum Kochen mit Kleinkindern</strong> teilen.</p>
<p>Sie sind ein Ergebnis meiner persönlichen Erfahrungen. Was tatsächlich funktioniert, was für dich passt, ist natürlich sehr individuell. Teile gerne deine persönlichen Geheimtipps mit mir.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>1. Rezeptauswahl</h2>
<p>Wenn du bereits weißt, was deinem Kind in der Küche Spaß macht, kannst du dich danach bei der Rezeptauswahl richten. Ich kann mir gut vorstellen, dass das Kneten eines Teiges den meisten Kindern Freude bereitet. Die Enttäuschung ist bei uns jedenfalls immer groß, wenn Mama einen Teig ausgewählt hat, der mit Mixer oder Löffel zu verrühren ist.</p>
<p>Wenn du dein Kind in die Zubereitung der täglichen Mahlzeit einbindest, kannst du es besonders dann zum Mitmachen einladen, wenn kindgerechte Arbeiten anfallen. Das können schon ganz simple Aufgaben wie das Einfetten einer Auflauf- oder Kuchenform und das Umrühren im Topf sein. Und es darf ruhig auch mal besonders gut umgerührt werden 😉</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>2. Erwartungshaltung</h2>
<p>Je nach Alter wird ein Kind nicht lange an ein und derselben Aufgabe Spaß haben. Und es ist gut möglich, dass es nicht bis zum Ende der Zubereitungszeit mitmachen will. Dies soll somit nicht unsere Erwartung an das gemeinsame Kochen sein.</p>
<p>„Der Weg ist das Ziel“ ist das Motto für die ersten Koch-Erlebnisse. Das Wichtigste ist, dass dein Kind in seinem Tempo Erfahrungen in der Küche sammeln kann. Die Freude an der Sache soll im Vordergrund stehen und nicht das Ergebnis.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>3. Vorbereitung und Material</h2>
<p>Genau aus den eben genannten Gründen empfehle ich, alle Zutaten vor dem gemeinsamen Kochen mit deinem Kind herzurichten. Hole alle nötigen Lebensmittel aus dem Vorrat bzw. Kühlschrank und stelle Zutaten gegebenenfalls schon abgewogen in Schüsseln bereit.</p>
<p>Dann kannst du dich während dem Kochen auf das Wesentliche konzentrieren.</p>
<p>Was Schneidearbeiten betrifft, ist besondere Sorgfalt geboten. Ein Messer sollte nicht zu stumpf und nicht zu scharf sein. Ich verwende am Liebsten ein Frühstücksmesser von Felix Solingen*, das bereits einige Jahre Geschirrspüler hinter sich hat &#8211; das heißt, es ist bei Weitem nicht so scharf wie ein Neues! Das erwähne ich, weil ein Messer mit Wellenschliff normalerweise vielleicht nicht die beste Wahl für erste Schneideversuche ist. Das Kindermesser von Opinel* hat zum Beispiel ein glatte, wenn auch sehr scharfe, Klinge. Auch das kommt bei uns immer wieder zum Einsatz. Für das Schneiden von Bananen reicht beispielsweise ein gewöhnliches Kindermesser eures Essbestecks. Vielleicht ein guter Einstieg. (*Anm.: unbezahlte Werbung, da Markennennung, keine Kooperation, persönliche Empfehlung.)</p>
<p>Das Schneidbrett hat am besten keine allzu glatte Oberfläche (ein Holzschneidbrett ist beispielsweise eine gute Wahl). Und die Form und Konsistenz des Lebensmittels ist auch zu beachten. Kartoffeln kann Mama beispielsweise zuerst in Scheiben schneiden, die dann vom Kind halbiert oder geviertelt werden können. Ein Mozzarella sollte auch ohne Vorarbeiten gut klappen. (Alle Küchenarbeiten mit Kleinkind auf eigene Gefahr 😉 )</p>
<p><strong>Zum entspannten Schneiden-Lernen habe ich auch <a href="https://ausgewogengut.com/mein-kind-isst-nicht-der-einzige-weg-fuer-einen-entspannten-umgang-mit-der-heiklen-phase/">hier</a> einige Tipps reingepackt. </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>4. Rollenklarheit</h2>
<p>Es soll vorkommen, dass dein Kind lieber eine andere Aufgabe übernehmen möchte, als die ihm „zugeteilte“. Nachdem du dir sicher überlegt hast, was für dein Kind gut zu bewältigen ist und es sicher auch Arbeitsschritte gibt, die du aus gutem Grund lieber selbst erledigst, sind klare Ansagen meine Empfehlung.</p>
<p>„Ich bin die Küchenchefin!“ wirkt bei uns Wunder, denn für meine Tochter ist das Rollenspiel hiermit eröffnet und sie erklärt fröhlich „Und ich bin die Köchin!“</p>
<p>Abgesehen davon, dass „Küche-Spielen“ einfach Spaß macht, ist es gerade in der Küche ok, wenn Mama auch mal nein sagt. Denn schließlich „machen wir hier Teamwork und die Küchenchefin braucht ihre Gehilfin gerade sehr dringend woanders“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>5. Mit allen Sinnen erfahren</h2>
<p>Beim Kochen mit kleinen Kindern darf jeder Schritt benannt und angesagt werden. Für dich ist es selbstverständlich, dass der Zwiebel zu „brutzeln“ beginnt, wenn das Öl heiß genug ist. Oder dass er nach einer gewissen Zeit Farbe annimmt. Für dein Kind kann das verdammt spannend sein.</p>
<p>Lade dein Kind beim Kochen zum Riechen, Beobachten, Hören, Fühlen und Kosten ein. Nicht nur, dass aus Eiklar Eischnee wird oder dass der „Zauberwürfel“ (Germ / Hefe) den Pizzateig wachsen lässt ist für ein Kind faszinierend.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>6. Schritt-für-Schritt zum Selbermachen anleiten</h2>
<p>Meine Erfahrung zeigt, dass eine große Aufgabe wie „Tisch aufdecken“ schnell durch neue Impulse (wie ein herumliegendes Spielzeug) gestört wird. Kleine Aufgaben wie „wir brauchen eine Gabel für dich, eine für Mama und eine für Papa“ und „jetzt kommt auf jeden Platz noch eine Serviette“ sind leichter zu bewältigen. Dein Kind hat Spaß an der Sache und bleibt länger dabei.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>7. Zeit nehmen</h2>
<p>Für das Kochen mit kleinen Kindern gilt: rechtzeitig anfangen! Und wenn die Zeit knapp ist – lieber erst gar nicht anfangen (sondern die gemeinsame Zubereitung auf einen anderen Tag verschieben).</p>
<p>Weil Zeitstress nicht nur dir, sondern auch deinem Kind die Freude am Kochen nehmen kann, bedenke: die Kochzeit kann sich mit Kleinkind ganz schnell mal verdoppeln. Das soll sie fast. Denn dann ist genug Zeit für das Riechen, Beobachten, Hören, Fühlen und Kosten 🙂</p>
<p><strong>Wie das gemeinsame Essen trotz Herausforderungen &#8211; von Corona-Krise bis „Schmeckt-nicht-Phase“ &#8211; zu einem entspannten Tages-Highlight für die ganze Familie wird liest du <a href="https://ausgewogengut.com/gute-laune-und-gemeinsame-mahlzeiten-waehrend-corona/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a></strong></p>
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		<title>Friede, Freude, Eierkuchen? Tipps für gute Laune und gemeinsame Mahlzeiten während der Corona-Krise (und für die Zeit danach)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Theresa Culligan]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2020 21:30:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Eltern von heute wollen ihren Kindern auf Augenhöhe begegnen. Sie nehmen ihre Bedürfnisse ernst und bemühen sich um einen respektvollen Umgangston. &#160; Ob abwechselnde Krankenstände zur Grippezeit, lange Ferien oder ein Ausnahmezustand aufgrund der aktuellen Corona-Krise. Besonders wenn wir zu Hause für einen längeren Zeitraum ganz auf uns alleine gestellt sind und sehr viel Zeit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eltern von heute wollen ihren Kindern auf Augenhöhe begegnen. Sie nehmen ihre Bedürfnisse ernst und bemühen sich um einen respektvollen Umgangston.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ob abwechselnde Krankenstände zur Grippezeit, lange Ferien oder ein Ausnahmezustand aufgrund der aktuellen Corona-Krise. Besonders wenn wir zu Hause für einen längeren Zeitraum ganz auf uns alleine gestellt sind und sehr viel Zeit miteinander verbringen, können Frust und Konflikte vermehrt auftreten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Anlässlich der Covid-19-bedingten Ausgangsbeschränkungen durfte ich der Familientherapeutin Verena Gutknecht einige Fragen stellen. Es geht darum, wie eine „gemeinsame Zeit ohne Auszeit“ harmonisch gestaltet werden kann und welchen Beitrag die täglichen Mahlzeiten dazu leisten.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Denn gewöhnliche Haushaltstätigkeiten und gemeinsame Mahlzeiten sind mehr denn je eine Chance, zusammenzuwachsen und gestärkt aus dieser Situation herauszugehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In meinem Beitrag <a href="https://ausgewogengut.com/kochen-mit-kleinen-kindern-so-macht-es-allen-spass/">7 Tipps für das Kochen mit (kleinen) Kindern – so macht es allen Spaß! </a>habe ich Tipps zusammengefasst, damit das Kochen mit Kleinkind entspannt abläuft. Für Mama und Kind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>1. Frau Mag. Gutknecht, was ist Ihr ultimativer Survival-Tipp für Familien, die eine lange Zeit auf engem Raum &#8211; ohne Unterstützung von außen &#8211; miteinander verbringen?</h2>
<p>Erstmal ist es mir wichtig, allen Betroffenen – und das sind wir alle – mitzugeben, dass man sich selbst immer wieder sagen kann „die Situation wird vorbeigehen“!</p>
<p>Wir alle haben uns diese Situation nicht ausgesucht, sind ihr in gewisser Weise ausgeliefert, was bei vielen Menschen Hilflosigkeitsgefühle oder sogar frühe Angst- und Verlassenheitsgefühle aktualisiert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nachdem nun unser normaler Tagesablauf auf den Kopf gestellt ist und wir uns fast täglich auf neue Informationen und Ankündigungen einstellen müssen, ist unsere innere Flexibilität sehr gefordert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Daher gehen vielen von uns diverse Arbeitsabläufe zu Hause bis hin zum Aufräumen und Kochen weniger leicht von der Hand als „vor Corona“. Somit ist ein wichtiger Survival-Tipp von mir: „Verlangen Sie nicht zu viel von sich und ihren Liebsten! Momentan ist nicht die Zeit zur Selbstoptimierung, haben Sie Geduld mit sich und anderen!“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>2. Wie schaffe ich es in einer Zeit, wo unser Alltag Kopf steht, den Bedürfnissen aller gerecht zu werden?</h2>
<p>Derzeit ist es natürlich viel schwieriger, allen Bedürfnissen – die eigenen eingeschlossen – gerecht zu werden, als sonst. Hier gilt ebenso: „dies ist auch nicht zu erwarten!“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Einige Tipps für den Umgang mit Kindern und Jugendlichen in der „Corona-Zeit“ (Quelle: Berufsverband der österreichischen PsychologInnen):</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>Halten Sie die gewohnte Tagesstruktur ein.</li>
<li>Planen Sie klare Lern- und Freizeiten.</li>
<li>Definieren Sie klar abgegrenzte Stunden, in denen sich jede/r alleine beschäftigt.</li>
<li>Machen Sie gemeinsame Aktivitäten.</li>
<li>Ermöglichen Sie Rückzugsmöglichkeiten, um Konflikte zu verhindern bzw. zu reduzieren.</li>
<li>Ermöglichen Sie Ihrem Kind körperliche Betätigung im Rahmen der aktuellen Möglichkeiten.</li>
<li>Erarbeiten Sie gemeinsam Regeln, wie die gewonnene Zeit bestmöglich genützt werden kann (Familienrat!).</li>
<li>Limitieren Sie mit dem Kind gemeinsam die „Screen-Zeiten“ für Fernsehen, Mobiltelefon oder Computer.</li>
<li>Erklären Sie Ihrem Kind in altersgerechten Worten die aktuelle Situation.</li>
<li>Akzeptieren Sie, wenn Ihr Kind anhänglicher ist als sonst und kommen Sie diesem Bedürfnis Ihres Kindes nach. Es braucht gerade jetzt Sicherheit und Geborgenheit.</li>
<li>Verzichten Sie darauf, gerade jetzt große Erziehungsmaßnahmen zu setzen und sehen Sie möglichst von Strafen ab. Versuchen Sie ihr Kind durch Lob positiv zu verstärken und zu erwünschtem Verhalten zu motivieren.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>3. Wie wichtig ist es, dass sich Mütter – trotz Ausnahmesituation – auch um ihre eigenen Bedürfnisse kümmern?</h2>
<p>Wir Mütter tendieren manchmal dazu, uns nicht nur zuerst, sondern überwiegend um die Bedürfnisse unserer Kinder zu kümmern. Dabei sollte man im Auge behalten, dass es unseren Kindern emotional besser geht, wenn es uns selbst emotional gut geht. Eine halbwegs entspannte Mutter kann ihre Kinder natürlich wesentlich besser beim Lernen begleiten oder sich anderweitig mit dem Kind beschäftigen, als eine gestresste und genervte Mama.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Daher gilt wie sonst auch: Reservieren Sie sich täglich einen Zeitraum, der nur Ihnen selbst gehört, in welchem Sie Dinge tun können, die Ihnen Freude machen und Ihnen Kraft geben!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Körperliche Betätigung sollte in irgendeiner Form auch täglich am Tagesplan stehen, denn Körper und Geist gehören zusammen und unsere Stresshormone bauen wir am besten durch körperliche Bewegung ab.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>4. Apropos Tagesablauf: wie können die täglichen Mahlzeiten zu einem harmonischen Familienalltag beitragen?</h2>
<p>Gerade jetzt, wenn die ganze Familie viel zu Hause ist, gibt es die Möglichkeit täglich zusammen Mahlzeiten einzunehmen. Gemeinsame Mahlzeiten können nun zum festen Tagesablauf gehören, für die sich alle Familienmitglieder, die zu Hause sind, Zeit nehmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wichtig auch hier: Erwarten Sie von Ihren Kindern keine besseren Tischmanieren als sonst.  Im Gegenteil. Unsere Kinder spüren die Nervosität der Erwachsenen. Gleichzeitig sind sie aufgrund ihrer eigenen Einschränkungen oft unausgelastet und zappelig.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kleine Kinder reagieren auf die aktuelle Situation häufig mit motorischer Unruhe, ältere Kinder und Jugendliche sind dann oft „zu vielem unmotiviert“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dennoch können wir Eltern dafür sorgen, dass gemeinsame Mahlzeiten stattfinden. Und die Kinder je nach Alter in deren Zubereitung sowie beim Aufdecken und Tisch abräumen einbinden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Um für eine möglichst gute Stimmung am Esstisch zu sorgen ist es die Aufgabe der Eltern, ihre eigenen Gefühle wahrzunehmen und wenn nötig zu kontrollieren. So kann das gemeinsame Essen zu einem schönen Ritual oder sogar zum „Tageshighlight“ werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong> </strong></p>
<h2>5. Weil hier viele Kleinkind-Eltern mitlesen: „Schmeckt mir nicht!“ gehört für viele zum Familienessen fast dazu. Wie reagieren Eltern auf derartige Äußerungen bestmöglich?</h2>
<p>Es ist normal, wenn kleinere Kinder aufgrund ihres Wunsches nach Autonomie bestimmte Speisen einfordern oder ablehnen. Und wie vielen Eltern bekannt ist, schmecken Kindern Speisen wie gekochtes Gemüse, Saucen, Käse, … oft nicht. Jede Familie findet ihren eigenen Weg, damit umzugehen. Aus meiner Sicht ist es wichtig, dass Eltern sich ihrer eigenen Haltungen und Werte klar werden:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie eingeschränkt darf der Speiseplan meines Kindes sein, sodass ich mich nicht um seine Gesundheit sorgen muss?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dabei sollte man einerseits auf die Wünsche des Kindes eingehen, und andererseits klar vermitteln, was einem als Elternteil wichtig ist. Zugleich sollte man sich nicht auf Machtspiele des Kindes einlassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Meist spüren wir Eltern sehr genau, wann es sich um ein echtes Bedürfnis handelt (zB. Kind ekelt sich vor Brokkoli) und wann ein Kind hauptsächlich seinen Willen durchsetzen möchte (zB. Kind verlangt nach einem Erdbeerjoghurt statt des Pfirsichjoghurts, welches ihm üblicherweise schmeckt).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>Verena Gutknecht ist Psychologin und systemische Familientherapeutin und selbst Mutter zweier Kinder. </em></strong></p>
<p><strong><em>Sie ist Expertin für zwischenmenschliche Konflikte, Lebenskrisen und alle Fragen zur kindlichen Entwicklung.</em></strong></p>
<p><strong><em>Derzeit begleitet sie Familien in ihrem neuen Alltag mit Ausgangsbeschränkungen und „Social Distancing“ auch per Telefon und Video-Call. Um den ein oder anderen Knoten aufzulösen und durch Veränderungsimpulse wieder mehr Leichtigkeit in den Alltag zu bringen.</em></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kontakt aufnehmen:</strong></p>
<p>Mag. Verena Gutknecht | Klinische-und Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision</p>
<p>Tel: +43 699 10244161 | Email: <a href="mailto:gutknecht@psychotherapie-psychologie.com">gutknecht@psychotherapie-psychologie.com</a></p>
<p><a href="http://psychotherapie-psychologie.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://psychotherapie-psychologie.com/</a></p>
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		<title>Entspanntes Kochen mit Kleinkind – 5 Ideen, wie du dein Kind in der Küche beschäftigst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Theresa Culligan]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2020 21:18:30 +0000</pubDate>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Nun bin ich ein großer Fan davon, Kinder ins Alltagsgeschehen einzubinden.</p>
<p>Wenn meine Tochter ganz versunken ist in einer Aufgabe und anschließend stolz kommentiert, dass sie nun fertig sei, wird mir immer ganz warm ums Herz. Ich spüre förmlich, wie ihr Selbstvertrauen wächst und es macht mir unglaublich viel Freude, ihr dabei zuzusehen, wie sie lernt und Schritt für Schritt selbstständiger wird.</p>
<p>Zugleich gibt es aber nun mal Tage, an denen alles einfach wirklich schnell gehen muss oder an denen mir einfach trotz allem die Geduld fehlt, meine Tochter in die Essenszubereitung einzubinden.</p>
<p>Und genau für Tage wie diese habe ich für dich meine fünf Favoriten zusammengeschrieben, wie du dein Kleines in der Küche einbindest, um <strong>ein paar Handgriffe konzentriert und ohne Unterbrechung PARALLEL zu erledigen</strong>. Für jene Tage, an denen du weder vier noch zwei klebrige Teig-Hände gebrauchen kannst.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>1. Ei schälen</h2>
<p><strong>Mein persönlicher Favorit.</strong> Das hartgekochte Ei hat sich erstens zum Lieblings-Eigericht meiner Tochter herauskristallisiert (wie praktisch) und zweitens dauert es doch eine gefühlte Ewigkeit bis so ein Ei geschält ist.</p>
<p>Meiner Kleinen macht es unglaublich viel Spaß. Das Klopfen des Eis auf den Tisch, bis die Schale zerspringt ist schon das erste Highlight. Die Vorfreude aufs Ei spielt vielleicht auch eine Rolle. Vielleicht schmeckt ihr aber das Ei auch deshalb hartgekocht am besten, weil sie in die Zubereitung eingebunden ist.</p>
<p>Also, wenn eine kalte Mahlzeit bevorsteht, du einen Eisalat oder –aufstrich zubereiten möchtest oder wenn du einfach nicht weiterweißt (egal, was es zum Essen gibt): koch ein Ei, lass es in einer Schüssel mit kaltem Wasser auskühlen und <strong>10 Minuten entspannte Küchenarbeit gehören dir</strong>.</p>
<p>Ich weiß ja nicht, wie es dir geht, aber für mich ist das eine halbe Ewigkeit.</p>
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<h2>2. Brot streichen</h2>
<p>Alles, was du hierfür brauchst ist eine Scheibe Brot, ein Kindermesser und zum Beispiel etwas Frischkäse.</p>
<p>Ähnlich wie beim Ei, ist auch hier organisatorisch zu bedenken, dass beim Zubereiten gleich genascht wird. Somit ist der Hunger danach vielleicht nicht mehr groß genug, um das „eigentliche“ Mittagessen zu essen.</p>
<p>Wenn es aber beispielsweise danach eine Suppe oder gekochte Karotten (Möhren) gibt, kann ein Stück Brot davor die Mahlzeit ergänzen. Oder du kochst vielleicht während Beschäftigungsstrategie 2 schon für das Abendessen vor und es gibt eine kalte Mittagsmahlzeit.</p>
<p>Gemeinsam bei Tisch kann dann weitergegessen werden.</p>
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<h2>3. Obst oder Gemüse waschen</h2>
<p>An dieser Stelle empfehle ich dir ein absolutes <strong>Must-Have im Küchenalltag</strong> mit kleinen Kindern.</p>
<p>Mehr als ein Jahr nach dem Einzug in unseren Haushalt haben wir noch immer keine eindeutige Bezeichnung dafür. Auf englischsprachigen Blogs findet man dieses Wunderding unter <strong>„Learning Tower“</strong>. „Lern-Turm“ wäre also wahrscheinlich eine adäquate Bezeichnung.</p>
<p>Er eignet sich zum Mithelfen in der Küche und lässt sich zum Beispiel ganz einfach mit zwei günstigen Hockern eines schwedischen Möbelhändlers selbst zusammenbauen.</p>
<p>Der Lern-Turm ermöglicht es deinem Kleinen zum Beispiel, selbstständig Obst oder Gemüse zu waschen. Das wird dir nicht wahnsinnig viel Zeit verschaffen und ich empfehle dir, dein Kleines nie unbeaufsichtigt im <strong>Lern-Turm</strong> „arbeiten“ zu lassen.</p>
<p>Dennoch ist es eine Aufgabe, die Spaß macht und für ein wenig „Teamwork“ in der Küche sorgt.</p>
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<h2>4. Weintrauben &#8222;pflücken&#8220;</h2>
<p>Ist das Abwaschen mal erledigt, gibt es wieder eine wahre „Flow-Aufgabe&#8220;. Eine Aufgabe, die dein Kleines bis zu einem gewissen Alter möglicherweise so in seinen Bann zieht, dass es ganz konzentriert und seelig beschäftigt ist. An dieser Stelle sei gesagt, dass es bei kleinen Kindern und großen Trauben wichtig sein kann, diese vor dem Essen zu halbieren (oder vierteln).</p>
<p>Diese Aufgabe ist so banal, dass ich sie fast nicht anführen wollte. Aber <strong>manchmal bringen einen die banalsten Dinge auf neue Ideen</strong>, die einem in der Hektik des Alltags sonst einfach nicht in den Sinn gekommen wären. Und <strong>Kinder brauchen oft nicht viel, um an etwas Freude zu finden</strong>.</p>
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<h2>5. Plastik-Behälter abwaschen</h2>
<p>Wasser einfüllen. Wasser ausleeren. Wasser umfüllen. Ein bisschen umrühren. Wasser einfüllen…<br />Und für diese herrliche Beschäftigung müssen wir mit unseren Kindern nicht einmal ans Meer fahren.</p>
<p>Was du brauchst: einen Badezimmerteppich, in deiner Nähe (aber außerhalb der „Gefahrenzone“ der Küche) ausgebreitet. Einen größeren Behälter (z.B. Babybadewanne) mit warmem Wasser (und evtl. etwas hautschonendem Spülmittel) und einen leeren Kübel. Einen Stapel Plastik-Behälter und einen Putzlappen.</p>
<p>Sobald etwas sauber ist, kommt es in den leeren Kübel. Das, zusammen mit dem „Putzen“ diverser Wohnzimmermöbel, gehört eindeutig zu den Lieblingsbeschäftigungen meiner Tochter.</p>
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<h2>Und wenn gar nichts hilft&#8230;</h2>
<p><span style="font-size: 18px;">Zum Schluss möchte ich noch sagen, dass es auch bei uns abhängig von der Tagesverfassung ist, ob die oben genannten Aufgaben Spaß machen. Meistens ist das so. Wenn aber die Nacht nicht ganz so erholsam war, der nächste Schnupfen anklopft oder „wir“ einfach mit dem falschen Fuß aufgestanden sind, helfen manchmal auch die meist bewährten Tricks nicht weiter. Dann heißt es: nicht verzagen und tief durchatmen. <strong>Morgen ist ein neuer Tag.</strong></span></p>
<p><span style="font-size: 18px;"><strong></strong></span></p>
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